Frühstück bei Monsieur Henri

Komödie | Frankreich 2015 | 95 Minuten

Regie: Ivan Calbérac

Ein griesgrämiger Witwer mit großer Wohnung in Paris nimmt widerwillig eine Studentin als Untermieterin auf. Das Arrangement sorgt für Spannungen, da der Alte die finanzielle Not der jungen Frau ausnutzen will, um mit ihrer Hilfe die Ehe seines Sohns zu zerstören. Komödie vor dem Hintergrund der akuten Wohnungsnot in Großstädten, deren ungewöhnliche Wohngemeinschaft amüsante Szenen generiert. Auch die vorzüglichen Darsteller können nicht übersehen machen, dass der nur ungenügend motivierte Verführungsplan allzu deplatziert erscheint. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
L' ÉTUDIANTE ET MONSIEUR HENRI
Produktionsland
Frankreich
Produktionsjahr
2015
Regie
Ivan Calbérac
Buch
Ivan Calbérac
Kamera
Vincent Mathias
Musik
Laurent Aknin
Schnitt
Véronique Parnet
Darsteller
Claude Brasseur (Monsieur Henri) · Noémie Schmidt (Constance) · Guillaume De Tonquédec (Paul) · Frédérique Bel (Valérie) · Thomas Solivéres (Mathieu)
Länge
95 Minuten
Kinostart
21.07.2016
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Komödie

Heimkino

Verleih DVD
Neue Visionen (16:9, 1.78:1, DD5.1 frz./dt.)
Verleih Blu-ray
Neue Visionen (16:9, 1.78:1, dts-HDMA frz./dt.)
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Ein griesgrämiger Alter (Claude Brasseur) spannt seine Untermieterin (Noémie Schmidt) ein, um die Ehe seines Sohnes kaputt zu machen.

Diskussion
Henri Voizot ist aufs Alleinleben optimal eingestellt. Seinen Tagesablauf hat der pensionierte Steuerprüfer bis ins Kleinste mit Ritualen strukturiert, die er stoisch und ohne Variation durchzieht. Henri könnte zufrieden sein, wenn er diesen Zustand überhaupt kennen würde. Doch der bald 80-jährige Witwer hat zeitlebens Griesgrämigkeit und Verachtung für seine Mitmenschen kultiviert und so seine Isolation aktiv vorangetrieben. Der Wunsch, von allen in Ruhe gelassen zu werden, kollidiert inzwischen aber mit seinem zunehmenden Alter und seiner nachlassenden Gesundheit. Sein Sohn Paul findet, dass der greise Vater nicht weiter allein in der ausladenden Wohnung leben kann. Deshalb soll ein Zimmer untervermietet und ein Aufpasser für den alten Herrn besorgt werden. Widerwillig stimmt Henri zu, tut aber alles, um potenzielle Mitbew

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