Verrückt nach Fixi

Komödie | Deutschland 2016 | 95 Minuten

Regie: Mike Marzuk

Ein Abiturient erhält von seinen Mitschülern als letzte männliche Jungfrau seiner Stufe eine Gummipuppe geschenkt. Als diese durch ominöse Umstände zum Leben erwacht und fortan allen Männern den Kopf verdreht, steigert dies die Beliebtheit des Jungen, gefährdet aber auch lang gehegte Freundschaften und Träume. Unsäglich platte Komödie voller Zoten, die ein Höchstmaß an Frauenverachtung auf ihr jugendliches Zielpublikum loslässt. Das Nichts an Handlung treiben konturlose Figuren voran, für die der Film keinerlei Sympathie vermittelt. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2016
Regie
Mike Marzuk
Buch
Mike Marzuk · Thomas Sieben
Kamera
Benjamin Dernbecher
Musik
Wolfram de Marco
Schnitt
Tobias Haas
Darsteller
Jascha Rust (Tom) · Lisa Tomaschewsky (Fixi) · Roland Schreglmann (Dodie) · Lucas Reiber (Jannis) · Ruby O. Fee (Jessy)
Länge
95 Minuten
Kinostart
13.10.2016
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Komödie
Diskussion
Wofür musste der künstliche Mensch in Literatur und Film nicht schon alles herhalten? Mal galt er als Ausdruck der Angst vor technischen oder emanzipatorischen Entwicklungen, mal als Ausdruck der Sehnsucht, sich zum quasi-göttlichen Schöpfer zu erheben: Golem, Frankenstein, die „Stepford Wives“ oder die Replikanten aus „Blade Runner“ (fd 23 689) – meist entpuppten sich die Androiden als die Geister, die man rief und dann nicht mehr loswurde. Doch jetzt kommt Fixi, die lebendige Sex-Gummipuppe, die als Sinnbild des menschlichen Strebens, sich ein gefügiges Gegenüber zu erschaffen, komplett sinnentleert agiert – ganz so wie der unsäglich stupide, frauenverachtende Film um sie herum. Als dem überraschten Tom auf der Bühne seiner Abi-Feier

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