Science-Fiction-Film | USA 2015 | 99 Minuten

Regie: Andrew Goth

Eine Gruppe junger Wissenschaftler steht kurz davor, menschliche Gehirne in Reihe schalten zu können und damit einen mühelosen Transfer von Erlerntem zu ermöglichen. Doch böse Mächte hintertreiben diese Ziele. Das konfuse Konglomerat aus Genre-Bruchstücken und wissenschaftskritischem Drama vermag die Beweggründe der konkurrierenden Seiten ebenso wenig zu erhellen wie den Handlungsverlauf als solchen. Das Resultat ist ein unausgegorener Science-Fiction-Horrorfilm in gefälliger Location mit bedeutungsschwangeren Dialogen voller unfreiwilliger Komik.

Filmdaten

Originaltitel
DXM
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2015
Regie
Andrew Goth
Buch
Joanne Reay · Andrew Goth
Kamera
John Pardue
Schnitt
Thomas Ilg
Darsteller
Tom Payne (Jaxon) · Dominique Tipper (Maddie) · Sam Neill (Kreutz) · Melia Kreiling (Stella) · Antonia Campbell-Hughes (Agnes)
Länge
99 Minuten
Kinostart
06.04.2017
Fsk
ab 16; f
Genre
Science-Fiction-Film | Thriller
Diskussion
Quantentheorie, Schwarmintelligenz, Supercomputer, implantierte Chips, idealistische versus eigensüchtige Wissenschaftler, Parcouring, der Opernball, Kirche und eine Formel für den Gottesbeweis. All das sind interessante, bisweilen sogar exotische Schlagworte aus dem Katalog „Wir drehen einen Genrefilm“. Mit ihnen haben sich die Drehbuchautoren Joanne Reay und Andrew Goth anscheinend in Klausur begeben, um nicht eher zu ruhen, bis alle Begriffe einen Platz in ihrem Script gefunden haben. Der Film von Regisseur Andrew Goth beginnt mit einer Szene, die auch in einem Dan-Brown-Film oder einem „Rip-off“ von „Event Horizon“ (fd 32 933) hätte Platz finden können. Der Schauspieler Sam Neill schreitet in der Rolle des monströsen Kirchenmann Kreutz

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