Abenteuer | Deutschland 2017 | 96 Minuten

Regie: Til Schweiger

In der zweiten Verfilmung des Pixi-Bilderbuch-Abenteuers droht ein Kinder- und Naturparadies zerstört zu werden, weil der Bürgermeister den Niedergang der Stadt mit dem Bau eines riesigen Hotelkomplexes aufhalten will. Doch Conni und ihre Freunde finden auf dem Gelände einen Dinosaurier-Knochen. Der turbulente, mitunter fast atemlose Kinderfilm mutet seinem Publikum zwar komplexe Konflikte zwischen Naturschutz und Ökonomie, Existenzsicherung und Status quo zu, ist aber vorrangig an Slapstick und Action interessiert. Erzählerisch wie akustisch trägt er dick auf, was den Erzählfaden arg ausfransen lässt, sodass er erst zum Finale fesselt. - Ab 8.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2017
Regie
Til Schweiger
Buch
Vanessa Walder · Til Schweiger
Kamera
Markus Nestroy
Musik
Martin Todsharow
Schnitt
Til Schweiger · Robert Kummer
Darsteller
Emma Schweiger (Conni) · Heino Ferch (Bürgermeister) · Iris Berben (Marianne) · Ken Duken (Jürgen Klawitter) · Lisa Bitter (Annette Klawitter)
Länge
96 Minuten
Kinostart
20.04.2017
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 8.
Genre
Abenteuer | Kinderfilm | Literaturverfilmung

Heimkino

Verleih DVD
Warner (16:9, 2.35:1, DD5.1 dt.)
Verleih Blu-ray
Warner (16:9, 2.35:1, dts-HDMA dt.)
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Diskussion
Sie jagen einer „rätselhaften Mind-Machine“ hinterher, begeben sich in „das verfluchte Schloss“ oder entdecken „das Geheimnis der Geisterinsel“. Gemeint sind junge Abenteurer, die auf Kampfnamen wie „TKKG“, „Fünf Freunde“ oder „Die drei ???“ hören. Gemeinsam ist ihnen das Gemeinschaftliche. Dezidierte Einzelkämpfer wie „Die Rote Zora“ scheinen in den Verfilmungen von Kinderabenteuerreihen gerade Mangelware zu sein. „Conni & Co“ tanzt da auch konzeptionell aus der Reihe: Zunächst als Pixi-Bilderheftchen für kleine Leserinnen konzipiert, wuchs die Figur über die Jahre hinweg ins Jugendalter hinein. Connis Alltagsabenteuer von „Conni schläft im Kindergarten“ bis zuletzt „ Conni 15: Meine beste Freundin, der Catwalk und ich“ könnten also unterschiedlicher, aber auch handzahmer kaum sein. Warum sich also nicht gleich von der literarischen Vorlage lösen und eine Konstellation bemühen, nach dem die meisten Abenteuerfilme für Kinder mittlerweile funkt

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