Biopic | USA 2016 | 124 Minuten

Regie: Mira Nair

Ein Mädchen aus Uganda wächst als Halbwaise in ärmlichen Verhältnissen auf und entdeckt dank eines Missionars seine Begabung fürs Schachspiel. Allmählich verfeinert es seine Fähigkeiten und nimmt schließlich an internationalen Turnieren teil. Der Erfolg und die Erfahrungen wecken sein Bewusstsein für die Defizite im Leben seiner Familie, was zu Konflikten mit der Mutter führt. Die Geschichte vom Schacherfolg eines Underdogs folgt den vertrauten Mustern eines Sportfilms, beweist dabei aber ein feines Gespür für die sozialen Gegebenheiten und die zwischenmenschlichen Beziehungen.

Filmdaten

Originaltitel
QUEEN OF KATWE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2016
Regie
Mira Nair
Buch
William Wheeler
Kamera
Sean Bobbitt
Schnitt
Barry Alexander Brown
Darsteller
Madina Nalwanga (Phiona Mutesi) · David Oyelowo (Robert Katende) · Lupita Nyong'o (Nakku Harriet) · Martin Kabanza (Mugabi Brian) · Taryn "Kay" Kyaze (Night)
Länge
124 Minuten
Kinostart
20.04.2017
Fsk
ab 0; f
Genre
Biopic | Drama
Diskussion
„Queen of Katwe“ wirkt auf den ersten Blick wie ein klassischer Wohlfühlfilm: die wahre Geschichte eines armes afrikanisches Mädchen, das zu einer der besten Schachspielerinnen der Welt aufsteigt. Der Film beginnt mit fröhlicher Musik, mit kontrastreichen Bildern, die Protagonistin kommt als optimistische Person daher. Doch die Inszenierung besitzt ein feines Gespür für die Figuren und vor allem für deren Setting, was die simplen Zuschreibungen eine Feel-Good-Movies weit hinter sich lässt. Basierend auf einem Buch von Tim Crothers, setzt die Erzählung mit der neunjährigen Phiona Mutesi ein, die im Dorf Katwe in Uganda lebt. Sie wächst als Halbwaise mit Geschwistern und ihrer Mutter unter schwierigsten Bedingungen auf. Eine kleine Hütte bietet der

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