Die Reste meines Lebens

Drama | Deutschland 2016 | 108 Minuten

Regie: Jens Wischnewski

Ein mit unerschütterlicher Zuversicht gesegneter Komponist hat in San Francisco die Liebe seines Lebens gefunden, dann aber stirbt seine Partnerin auf tragische Weise. Wenig später verliebt er sich in eine andere Frau. Ein brillant erzähltes, hervorragend gespieltes Spielfilmdebüt, das beide Liebesgeschichten ineinander verschränkt, was dem Film eine mysteriöse Spannung verleiht und das Schicksal des Protagonisten zur in hellen Tönen geschilderten Hiobsgeschichte ausweitet. Die wirkungsvolle Dramaturgie stößt erst an ihre Grenze, als das Melodramatische eine pädagogische Wende nimmt und die Schicksalsschläge als Lektionen im Erwachsenwerden gedeutet werden.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2016
Regie
Jens Wischnewski
Buch
Julia C. Kaiser · Jens Wischnewski
Kamera
Dominik Berg
Schnitt
Falk Peplinski
Darsteller
Christoph Letkowski (Schimon May) · Luise Heyer (Milena Nelko) · Karoline Bär (Jella May) · Ulrike Kriener (Sarah May) · Hartmut Volle (Anton May)
Länge
108 Minuten
Kinostart
25.05.2017
Fsk
ab 0; f
Genre
Drama
Diskussion
Hinterher, sagt man, ist man immer schlauer. So wie Schimons Großvater, der sogar dem Zweiten Weltkrieg einen Sinn abgewinnen konnte, weil der ihn an fremde Orte führte, wo er die Liebe seines Lebens fand. „Es kommt immer so, wie es kommen soll“, lautet Großvaters Maxime. Schimons Biografie scheint das zu bestätigen. Er ist ein Glückskind voller Zuversicht, dessen musikalische Talente ihn bis nach San Francisco führen, wo der Zufall ihn ebenfalls die große Liebe seines Lebens treffen lässt, die eigenwillige Künstlerin Jella. Alles scheint bestens, bis sich die schwangere Jella beim Abendessen in Süddeutschland verschluckt und mit einem Erstickungsanfall in die Klinik trans

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