Drama | Norwegen/Dänemark/Deutschland 2016 | 98 Minuten

Regie: Sara Johnsen

Eine norwegische Journalistin, alleinerziehende Mutter von zwei Töchtern, hilft einer Jugendlichen, die sie als Neugeborenes vor 16 Jahren auf einer Toilette fand, bei der Suche nach ihrer unbekannten Mutter. Das fesselnde, von präsenten Schauspielerinnen getragene Road Movie kreist um schmerzhafte Leerstellen, die erzählerisch geschickt durch Ellipsen und Rückblenden eingefangen werden. Die Suche nach einer Wahrheit, mit der sich leben lässt, mündet allerdings in einer kolportagehaft-grotesken Auflösung, die das filigrane Selbstfindungsdrama in eine eher boulevardeske Geschichte einbettet. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
ROSEMARI
Produktionsland
Norwegen/Dänemark/Deutschland
Produktionsjahr
2016
Regie
Sara Johnsen
Buch
Sara Johnsen
Kamera
Hélène Louvart · Erik Wilson
Musik
Nikolaj Torp Larsen
Schnitt
Zaklina Stojcevska
Darsteller
Ruby Dagnall (Rosemari) · Tuva Novotny (Unn Tove) · Laila Goody (Hilde) · Tommy Kenter (Klaus Dreyer) · Helga Guren (Hanne)
Länge
98 Minuten
Kinostart
25.05.2017
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Drama

Heimkino

Die DVD enthält eine Audiodeskription für Sehbehinderte.

Verleih DVD
Lighthouse/farbfilm (16:9, 1.85:1, DD2.0 dt.)
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Diskussion
Jeder Mensch hat seine Geheimnisse, manchmal auch seine Lügen. Unn Tuve etwa macht sich etwas vor, als sie einen Mann heiratet, den sie eigentlich nicht will. Ein netter Mann, verlässlich, bodenständig, nicht so unstet und unwiderstehlich wie Kristian, mit dem sie nicht leben will, den sie aber auch nicht loslassen kann und mit dem sie an ihrem Hochzeitstag während der Feierlichkeiten auf der Toilette verschwindet. Was dort geschieht, wird niemand erfahren, denn all das verliert an Bedeutung, als Unn Tuve im Nebenzimmer ein Baby findet. Eben entbunden und noch ganz blutverschmiert liegt das Mädchen auf den Fliesen. Von der Mutter keine Spur. Die Kleine kommt ins Krankenhaus, Unn Tuve aber wird abgewimmelt, und bald ist alles nur noch eine kuriose Geschich

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