Ostwind - Aufbruch nach Ora

Jugendfilm | Deutschland 2017 | 110 Minuten

Regie: Katja von Garnier

Dritter Teil der „Ostwind“-Reihe, in dem die heranwachsende Pferdenärrin in die andalusische Heimat ihres Hengstes reist, um das Geheimnis seines Brandzeichens zu ergründen. Auf einem spanischen Gestüt lernt sie eine seelenverwandte Frau kennen, die im Einklang mit einer Wildpferd-Herde lebt und gegen den Verkauf des Landes an einen Konzern kämpft. Pferde- und Jugenddrama mit schauprächtigen Aufnahmen, Folklore und beschaulicher Naturmystik. Eindringlich thematisiert der Film den Abschied von der Kindheit und die mit dem Erwachsenwerden verbundenen Herausforderungen, scheitert letztlich aber an der Frage nach der Vereinbarkeit von Tierwohl und Tierhaltung. (Frühere Teile: "Ostwind", 2012, und "Ostwind 2 - Rückkehr nach Kaltenbach", 2015)

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2017
Regie
Katja von Garnier
Buch
Lea Schmidbauer
Kamera
Florian Emmerich
Schnitt
Tobias Haas
Darsteller
Hanna Binke (Mika) · Lea van Acken (Samantha) · Amber Bongard (Fanny) · Marvin Linke (Sam) · Nicolette Krebitz (Tara)
Länge
110 Minuten
Kinostart
27.07.2017
Fsk
ab 0; f
Genre
Jugendfilm
Diskussion
Manchmal wird es selbst der geduldigsten Paartherapeutin zu bunt. Wenn es zwischen Pferd und Mensch nicht klappt, hat immer der Zweibeiner versagt, schimpft die „Pferdeflüsterin“ Mika bei ihrer Großmutter, die ihre Enkelin auf dem zum Therapiezentrum umfunktionierten Gut Kaltenbach zu halten versucht. Doch Mika hat mitsamt ihrem Seelenverwandten Ostwind die Nase bzw. die Nüstern voll. „Zu viele Bäume“, erklärt sie die Depression des schwarzen Hengstes. Ihrem Freund Milan erzählt Mika von einem wiederkehrenden Traum mit einem Symbol, das wie der Fellwirbel auf der Kruppe von Ostwind aussieht. Als sich das Symbol in Omas Fachliteratur als Brandzeichen eines uralten Gestüts in Andalusien entpuppt, die Silberdistel von Ora, schwingt sich die junge Frau kurzentschl

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