Hard & Ugly - Eine Liebesgeschichte

Drama | Deutschland 2017 | 71 Minuten

Regie: Malte Wirtz

Porträt eines jungen Drifters in Berlin: Nachdem er aus seinem Job als Fitnesstrainer gefeuert wird, mäandert er ziellos durch die Hauptstadt, wobei er einer jungen Frau begegnet, die nach ihrem Rauswurf aus der Wohnung ihres Freundes ähnlich orientierungslos wie er dasteht. Der mit Animationsszenen angereicherte Film um Berlin als Hipster-Hauptstadt und die in ihr gestrandete „Generation Y“ bleibt dramaturgisch ähnlich fahrig und ziellos wie der Lebensentwurf seiner Hauptfigur. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2017
Regie
Malte Wirtz
Buch
Malte Wirtz
Kamera
Antje Heidemann · Vincent Viebig
Musik
Ruben Fischer
Schnitt
Assaf Reiter
Darsteller
Patrick Güldenberg (Et) · Kristin Becker (Carla) · Maximilian Gehrlinger (Fitnesschef) · Aline Adam (Gitti) · Daniele Rizzo (Erster Produzent)
Länge
71 Minuten
Kinostart
24.08.2017
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Drama | Komödie | Liebesfilm
Diskussion
Die Großstadt zieht verwirrte junge Männer an. Oder wurden sie erst durch die Großstadt verwirrt? Selbst Woody Allen konnte darauf keine Antwort geben, aber richtig aushalten konnte er es doch nur in New York. Glaubt man dem deutschen Film, leben die meisten Neurotiker in der Hauptstadt. Wo auch sonst? Malte Wirtz, geboren in Marburg, ausgebildet als Regisseur in Passau und schließlich in Berlin gelandet, erzählt in seinem zweiten Spielfilm „Hard & Ugly“ von solchen ziellos durchs Leben mäandernden Leuten. Zum Beispiel von Et (gespielt vom ehemaligen Volksbühnen- und zukünftigen Berliner-Ensemble-Schauspieler Patrick Güldenberg): Er ist Fitnesstrainer, einer von der sanften Sorte, einer, dem das tiefe Ein- und Ausatmen

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