Hereinspaziert! (2017)

Komödie | Frankreich/Belgien 2017 | 93 Minuten

Regie: Philippe de Chauveron

Ein französischer Schriftsteller, der im Fernsehen mehr Solidarität mit Bedürftigen fordert, muss seinen Worten Taten folgen lassen und stellt den Garten seiner Villa einer vielköpfigen Roma-Familie zur Verfügung. Seine Reaktionen auf ihre Anwesenheit legen offen, dass sich hinter liberaler Toleranz ähnliche Ängste und Klischees wie bei den Rechtspopulisten verbergen. Die mitunter recht abgedroschene Gesellschaftssatire lotet manche Untiefe des intellektuellen Großbürgertums aus, ist für eine bissige Komödie allerdings zu lahm inszeniert. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
À BRAS OUVERTS
Produktionsland
Frankreich/Belgien
Produktionsjahr
2017
Regie
Philippe de Chauveron
Buch
Guy Laurent · Marc de Chauveron
Kamera
Philippe Guilbert
Musik
Hervé Rakotofiringa
Schnitt
Philippe Bourgueil
Darsteller
Christian Clavier (Jean-Etienne Fougerole) · Ary Abittan (Babik) · Elsa Zylberstein (Daphné Fougerole) · Cyril Lecomte (Erwan Berruto) · Nanou Garcia (Isabelle Cheroy)
Länge
93 Minuten
Kinostart
21.09.2017
Fsk
ab 6
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Komödie

Komödie um einen französischen Intellektuellen, der eine Roma-Familie bei sich aufnehmen soll

Diskussion
Irgendwann stehen Herr und Frau Fougerole nachts in ihrem luxuriösen Anwesen und sperren teure Vasen weg. Dabei reden sie wortreich vor sich hin, um ihr Tun voreinander und wohl auch vor sich selbst zu erklären, oder besser: zu entschuldigen. Denn im Haus übernachten Gäste, die man nicht in Versuchung führen will. An solchen Dialogen wird deutlich, dass Regisseur Philippe de Chauveron („Monsieur Claude und seine Töchter" (fd 42 478)) in „Hereinspaziert!“ von der Heuchelei erzählen will. Wieso sollten Gäste versucht sein, die Wertsachen ihrer Gastgeber mitzunehmen? Kämen die Fougeroles auch dann auf solche Ideen, wenn sie Politiker, Künstler oder Literaten im Hause

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