4K UHD. | USA 2017 | 135 Minuten

Regie: Andrés Muschietti

In einer US-amerikanischen Kleinstadt sterben auf unerklärliche Weise Kinder. Eine Gruppe Heranwachsender erkennt den Zusammenhang und stellt sich der Inkarnation des Bösen in Gestalt des Horrorclowns Pennywise entgegen, der alle 27 Jahre ein Stück mehr aus der heilen Welt herausreißt. Erster Teil der Romanverfilmung von Stephen King, der sich auf die Konfrontation der Kinder mit ihren Ängsten und Neurosen beschränkt, die von dem Monster ausgenutzt werden, um die Gruppe zu entzweien. Neben drastischen Bilden findet der schnörkellos erzählte Film einen subtilen Zungenschlag, der von Freundschaft und dem unheimlichen Abenteuer des Erwachsenwerdens erzählt. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
IT
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2017
Regie
Andrés Muschietti
Buch
Chase Palmer · Cary Joji Fukunaga · Gary Dauberman
Kamera
Chung Chung-hoon
Musik
Benjamin Wallfisch
Schnitt
Jason Ballantine
Darsteller
Bill Skarsgård (Pennywise) · Jaeden Lieberher (Bill Denbrough) · Jeremy Ray Taylor (Ben Hanscom) · Sophia Lillis (Beverly Marsh) · Finn Wolfhard (Richie Tozier)
Länge
135 Minuten
Kinostart
28.09.2017
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
4K UHD. | Horror | Literaturverfilmung

Heimkino

Die Extras der BD umfassen u.a. ein Feature mit elf im Film nicht verwendeten Szenen (15 Min.) sowie die Featurettes "Pennywise lebt!" (16 Min.) über den Clown-Charakter, "Club der Verlierer" (16 Min.) über die Kinderdarsteller und ihre Rollen und "König der Angst" (14 Min.) über Stephen Kings literarischen Ansatz.

Verleih DVD
Warner (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Warner (16:9, 2.35:1, Dolby_Atmos engl./dt.)
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Diskussion

Der US-amerikanische Schriftsteller Stephen King ist ein begnadeter Geschichtenerzähler und ein brutaler dazu. Der schockierende Einbruch des Grauens in seinem Roman „Es“ raubt den Atem. Der Tod eines sechsjährigen Jungen markiert allerdings nicht nur den Beginn eines epischen Kampfes gegen das Böse, sondern auch ein Dilemma. Wie kann man einen solchen Schrecken in Bilder übersetzen? Wie kann man den Plauderer, den genauen Chronisten des typisch US-Amerikanischen der 1960er- bis 2000er-Jahre, mit dem grotesken Gewaltfantasten in einem Film vereinen?

1990 stand der Regisseur Tommy Lee Wallace vor diesem Problem, als er den Roman fürs US-Fernsehen realisieren sollte. In der ersten Schlüsselszene lässt er den Clown in der Kanalisation „nur“ die messerscharfen Zähne fletschen und blendet dann ab. Die aktuelle Kinoversion von Andrés Muschietti hat es 27 Jahre später etwas einfacher. Das

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