Komödie | Deutschland 2017 | 116 Minuten

Regie: Andreas Schmidbauer

Der bayerische Ministerpräsident löst mit einer unbedachten Äußerung die Falschmeldung aus, dass sich der Freistaat von der Bundesrepublik trennen und ein souveräner Staat verwandeln wolle. Als die Medienlawine über ihn hereinbricht, verschwindet der Politiker spurlos von der Bildfläche. Seine Tochter und ein Nachwuchsjournalist machen sich auf die Suche nach ihm. Die als Amateurfilm semi-professionell inszenierte Mundartkomödie verzettelt sich zwischen drei Hauptfiguren und zu vielen Handlungsorten. Die Verknüpfung der unterschiedlichen Erzählstränge wirkt angestrengt, Humor und Satire fallen eher flach aus. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2017
Regie
Andreas Schmidbauer · Tanja Schmidbauer
Buch
Andreas Schmidbauer · Tanja Schmidbauer
Kamera
Andreas Schmidbauer
Musik
Max Joseph Resch
Darsteller
Markus Böker (Ministerpräsident Reitmayer) · Christine Eixenberger (Charlotte Eifertinger) · Peter Rappenglück (Ernst Leitner) · Barbara Weinzierl (Elisabeth Reitmayer) · Tom Kreß (Pressesprecher)
Länge
116 Minuten
Kinostart
05.10.2017
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Komödie

Angestrengte semi-professionelle bayerische Mundartkomödie

Diskussion
Auch ein Ministerpräsident muss mal! Als der bayerische Landesfürst bei einer turbulenten Pressekonferenz vom „Austreten“ spricht, ist ganz prosaisch ein physisches Bedürfnis gemeint. Doch die sensationslüsterne Presse und Intriganten aus den eigenen Reihen wollen den „Austritt“ partout als historisches Statement missverstehen. Am nächsten Tag künden die Schlagzeilen von Austritt Bayerns aus der Bundesrepublik, und die Gespräche im Supermarkt drehen sich fortan um politische Fragen wie beispielsweise die künftige Gestaltung der bayerischen Währung: „I wui a Markl mit dem G’s

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