Es war einmal Indianerland

Coming-of-Age-Film | Deutschland 2017 | 97 Minuten

Regie: Ilker Çatak

Ein 17-Jähriger aus einem tristen Hamburger Vorort konzentriert sich auf seinen Aufstieg als Boxer, als er zwei Wochen vor einem Auswahlkampf seiner „Traumfrau“ aus besserem Milieu begegnet, in eine wilde Achterbahnfahrt der Gefühle gerät und zwischen tiefer Verunsicherung und massiven Selbstzweifeln auch noch mit einer Gewalttat seines Vaters konfrontiert wird. Verfilmung des Jugendromans von Nils Mohl als sozialutopisches Märchen, das mit ungestümer Fabulierlust das vertraute Erzählen mit Raum und Zeit aufhebt. Ebenso mitreißend wie vital, existenziell intensiv, mal skurril oder auch surreal kommt der Film den großartig gespielten jungen Protagonisten äußerst nahe, gerade weil sie nicht bis ins letzte Detail erklärt werden. - Sehenswert ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2017
Regie
Ilker Çatak
Buch
Nils Mohl · Max Reinhold
Kamera
Florian Mag
Musik
Acid Pauli
Schnitt
Jan Ruschke
Darsteller
Leonard Scheicher (Mauser) · Johanna Polley (Edda) · Emilia Schüle (Jackie) · Joel Basman (Kondor) · Johannes Klaußner (Ponyhof)
Länge
97 Minuten
Kinostart
19.10.2017
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 14.
Genre
Coming-of-Age-Film | Drama | Literaturverfilmung

Fabulierfreudiges Drama um einen jungen Boxer und seinen Traum vom Leben

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