Thor: Tag der Entscheidung

Action | USA 2017 | 131 Minuten

Regie: Taika Waititi

Nachdem Göttervater Odin durch seinen Adoptivsohn Loki um den Thron gebracht wurde, herrscht in Asgard Durcheinander, sodass Thor zurückkehrt, seinen Bruder stellt und sich mit ihm auf die Suche nach dem exilierten Odin macht. Dabei geraten sie an die größenwahnsinnige Todesgöttin Hela, die die Macht an sich reißen will und dafür einen mörderischen Feldzug entfesselt. Der Fantasy-Abenteuerfilm aus dem „Marvel Cinematic Universe“ spinnt die Handlungsfäden die „Thor“-Reihe fort und führt deren Erzählkosmos elegant weiter. Zugleich unterhält er als amüsante Actionkomödie, die mit Situationskomik, schrägen Figuren und prachtvoller Ausstattung eine unbeschwert-verspielte „Space Opera“ zelebriert. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
THOR: RAGNAROK
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2017
Regie
Taika Waititi
Buch
Eric Pearson
Kamera
Javier Aguirresarobe
Musik
Mark Mothersbaugh
Schnitt
Joel Negron · Zene Baker
Darsteller
Chris Hemsworth (Thor) · Tom Hiddleston (Loki) · Cate Blanchett (Hela) · Idris Elba (Heimdall) · Jeff Goldblum (Grandmaster)
Länge
131 Minuten
Kinostart
26.10.2017
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Action | Comicverfilmung | Science-Fiction

Heimkino

Die Standardausgabe (DVD) enthält keine erwähnenswerten Extras. Die technische Präsentation ist auf BD und 4K UHD referenzwürdig. Doch die UHD besticht zudem mit einem (englischen) Dolby Atmos-Ton. Die Extras umfassen u.a. einen kurzweiligen Audiokommentar von Regisseur Taika Waititi, ein sechsteiliges „Making of“-Feature (34 Min.) sowie fünf im Film nicht zu sehende Szenen (6 Min.). Die BD Editionen (BD, 3D BD & 4K UHD) sind mit dem Silberling 2018 ausgezeichnet.

Verleih DVD
Walt Disney (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Walt Disney (16:9, 2.35:1, dts-HDMA7.1 engl., DD7.1 dt.) 4K Walt Disney (16:9, 2.35:1, dolby_ATMOS engl., DD7.1 dt.)
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Diskussion
Zu Beginn sieht es übel aus: Thor schmort förmlich in der Hölle, eingekerkert in einer lodernden Unterwelt und in den Händen des Feuerriesen Surtur. Doch er ist in dieser brenzligen Lage so cool, als würde er sich gerade lässig an der Theke eines Pubs mit einem alten Bekannten unterhalten, anstatt in Ketten verschnürt vor der Nase eines Todfeindes von der Decke zu baumeln. Dass er mit gutem Grund so unbeeindruckt ist, wird Surtur bald schmerzhaft feststellen: Ketten, ein Titan mit Teufelshörnern, eine Armee waffenschwingender Finsterlinge und ein veritabler Drache – für einen Kerl wie Thor kein Problem! Regisseur Taika Waititi spielt in der Eröffnungssequenz des dritten „Thor“-Films lustvoll mit der pubertären Essenz des Genres: mit der Wunschfantasie erstaunlicher Kräfte, die einen befähigen, sämtlichen Schikaneuren und Popanzen dieser Welt, mögen sie auch noch so monströs sein, kräftig in den Hintern zu treten. Die Euphorie, wenn der Held eine Lage scheinbarer Unterlegenheit und Hilflosigkeit um 180 Grad dreht, spielte bereits Kenneth

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