Professor Marston & The Wonder Women

Biopic | USA 2017 | 109 Minuten

Regie: Angela Robinson

Die Lebensgeschichte des US-amerikanischen Psychologie-Professors Wiliam Moulton Marston (1893-1947), der als Erfinder der Comic-Figur „Wonder Woman“ gilt. Mit großer erzählerischer Freiheit interpretiert der Film eine Dreiecksbeziehung des wegen seiner ungewöhnlichen Theorien umstrittenen Akademikers mit seiner Ehefrau Elizabeth und der Studentin Olive Byrne, wobei sich die emanzipatorische Sprengkraft dieses Lebensmodells in der biederen Inszenierung kaum entfalten kann. Auch fällt es der Dramaturgie zunehmend schwerer, chronologisch weit auseinanderliegende Ereignisse konzentriert und stringent zu strukturieren.

Filmdaten

Originaltitel
PROFESSOR MARSTON AND THE WONDER WOMEN
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2017
Regie
Angela Robinson
Buch
Angela Robinson
Kamera
Bryce Fortner
Schnitt
Jeffrey M. Werner
Darsteller
Luke Evans (Dr. William Moulton Marston) · Rebecca Hall (Elizabeth Marston) · Bella Heathcote (Olive Byrne) · JJ Feild (Charles Guyette) · Oliver Platt (M.C. Gaines)
Länge
109 Minuten
Kinostart
02.11.2017
Fsk
ab 12; f
Genre
Biopic
Diskussion
Wonder Woman, die erfolgreichste Superheldin aller Zeiten, wurde von einem in Ungnade gefallenen Psychologieprofessor erdacht, der in einer polyamoren Beziehung mit zwei Frauen lebte und nebenbei noch einen funktionierenden Lügendetektor erfand, den er aber, aus Sorgen um die Freiheit der Wissenschaft, nicht patentieren lassen wollte. Seine andere Erfindung, „Wonder Woman“, erlebte im Kino gerade eine wundersam erfolgreiche Erweckung (fd 44 763). Die Zeit ist also längst reif für eine faszinierende Geschichte, die auch dann unbedingt erzählenswert wäre, wenn Superhelden nicht gerade wie schwer zu verscheuchende Fliegenschwärme über alle Leinwände fliegen würden. Die Vorwürfe, die von William Moulton Marstons Enkelin gegen manche erzählerischen Elemente von „Pr

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