Komödie | Deutschland 2017 | 86 Minuten

Regie: Ekrem Engizek

Vier junge Türken wollen eine Karriere als Drogendealer starten, was nicht zuletzt deshalb misslingt, weil sie ihre Ware ständig selbst konsumieren. Ein oft wie eine Dokumentation anmutendes Spielfilmdebüt, das den Umgang mit und den Verkauf von Kokain ausnehmend realistisch darstellt und die vier Verlierer-Typen mit der Handkamera auf der Straße, der Couch, in Aggression oder Koma beobachtet. Daraus resultiert ein bemerkenswert unglamouröser und entlarvender Einblick in den deutschen Drogenuntergrund.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2017
Regie
Ekrem Engizek
Buch
Ekrem Engizek
Kamera
Ekrem Engizek
Musik
Brasho
Schnitt
Robert Nemec
Darsteller
Tito Uysal (Cenk) · Burak Doruk (Memo) · Hivko Lekovic (Mio) · Bulut Akkaya (Apo)
Länge
86 Minuten
Kinostart
09.11.2017
Fsk
ab 18
Genre
Komödie | Kriminalfilm
Diskussion
Der Name ist Programm: In „Koxa“ geht es um Kokser, die wenig anderes tun als Koks strecken, Koks verkaufen, selbst koksen, und zwar nicht zu knapp. Am Ende gibt es eine Bestandsaufnahme: 50 Gramm Kokain in 50 Stunden verbraucht, zu viert. Diese 50 Stunden verfolgt Ekrem Engizek in seinem Regiedebüt vom gutgelaunten Anfang über die völlige Bedröhnung bis zum hysterischen Ende. Dabei lernt man vier türkische Dealer und ihre lose assoziierten Freunde kennen, die sich die Zeit zur Abwechslung einmal nicht in Berlin vertreiben: Die Autokennzeichen verweisen auf Ludwigsburg, der Dialekt klingt

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