Science-Fiction-Film | Deutschland 2017 | 95 Minuten

Regie: Christian Pasquariello

Seit die Welt von außerirdischen Kreaturen zerstört wurde, leben die Menschen unter Tage. Als ein Rekrut für 100 Tage in einen Aussichtsturm auf der Erdoberfläche geschickt wird, lassen ihn Einsamkeit und Monotonie bald an seinem Verstand zweifeln. Das zunächst kammerspielartige Science-Fiction-Drama wandelt sich zum soliden Paranoia-Thriller, der die Klaustrophobie seines Interieurs zugunsten abgründiger Panoramen der menschenleeren Landschaft und einer klotzigen Betonarchitektur aufbricht. Die psychische Verheerung der Isolation ergründet der Film freilich nur oberflächlich.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2017
Regie
Christian Pasquariello
Buch
Christian Pasquariello
Kamera
Hagen Bogdanski
Schnitt
Dirk Grau
Darsteller
Iwan Rheon (S.U.M. 1) · André Hennicke (Mac)
Länge
95 Minuten
Kinostart
07.12.2017
Fsk
ab 12; f
Genre
Science-Fiction-Film | Thriller
Diskussion
Hoch oben, vor der Kulisse eines scheinbar unendlichen Waldes, turnt ein Mann am Geländer eines Aussichtsturms. Irgendwo in der Ferne lauern grausige Kreaturen, die sogenannten Nonesuch, deren Geheule angeblich die Ohren bluten lässt, und die vor Jahren die Menschheit unter die Erdoberfläche gezwungen haben. Die Augen des Mannes sind von einem Sonnenschutz verdeckt. Auch er stammt aus dem Untergrund. Nun darf er 100 Tage lang den Wald und die Sonne sehen. Doch der Preis ist hoch: Seine Identität ist auf das lautmalerische Kürzel S.U.M. 1 zusammengestutzt, was ausgesprochen wie „someone“ klingt, ein Jedermann. Die einzigen Menschen, zu denen er Kontakt unterhält, sind die Funkstimmen aus der Kommandozentrale. Seine Nahru

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