Dschermeni

Kinderfilm | Deutschland 2017 | 150 (6 x 25) Minuten

Regie: Irina Popow

(Fernseh-)Kinderserie zum Thema Integration, erzählt aus dem respektvoll eingenommenen Blickwinkel von vier Kindern unterschiedlicher Nationalitäten und Ethnien in Berlin. Der deutsche Junge Moritz fühlt sich von seinen politisch engagierten Eltern vernachlässigt. Die türkischstämmige Rüyet lebt mit ihrer Familie bereits in dritter Generation in Deutschland und bekommt hautnah den Konflikt um die Homosexualität ihres größeren Bruders zu spüren. Die Familie des Mädchens Aminata hat Asyl beantragt, doch Aminatas Vater hat bei der Einreise Mali statt Senegal als Herkunftsland angegeben; fliegt diese Lüge auf, droht die sofortige Abschiebung. Der syrische Flüchtlingsjunge Yassir sehnt sich nach der Rückkehr in seine Heimat, doch als sein Bruder aus Not und Leichtsinn in kriminelle Kreise gerät, spitzt sich die Situation zu und stellt die vier Freunde vor manche dramatische Entscheidungen. Die formal deutlich dem Fernsehen verhaftete, gut gespielte und emotional bewegende Serie fesselt als engagierte Annäherung an unterschiedliche Lebensentwürfe und -verhältnisse, handelt von der verbindenden Kraft der Freundschaft und appelliert glaubwürdig an ein mögliches repektvolles Miteinander sich nur vordergründig ausschließender Lebens- und Denkweisen. - Sehenswert ab 10.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2017
Regie
Irina Popow
Buch
Andreas Steinhöfel · Klaus Döring
Kamera
Patrick Popow · Marc Kubik
Schnitt
Dagmar Dick
Darsteller
Michael Sommerer (Moritz Glösser) · Sura Demir (Rüyet Kaynak) · Julius Göze (Yassir Al-Sayed) · Jodyna Basombo (Aminata N'Dour) · Elisabeth Baulitz (Stefanie Glösser)
Länge
150 (6 x 25) Minuten
Kinostart
-
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 10.
Genre
Kinderfilm

Diskussion

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren