Komödie | Deutschland 2017 | 99 Minuten

Regie: Alexandra Sell

Eine Ärztin von Ende 50 wird kurz vor Weihnachten von ihrem Ehemann sitzengelassen. Um seelisch nicht komplett abzustürzen, erinnert sie sich eines Jugendtraums und schließt sich in Berlin einer Eiskunstlaufgruppe an. Die Geschichte einer späten Selbstfindung zeichnet das Porträt einer Frau, die sich erst jetzt aus dem Schatten ihrer dominanten Mutter zu lösen beginnt und in der Freundschaft mit einer jungen Leistungssportlerin auch Selbstmitleid und Langeweile hinter sich lässt. Der versöhnliche Sportfilm lebt von seinem lakonischen Humor, beherzten Darstellerinnen und Reminiszenzen an die ambivalente DDR-Sportgeschichte.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2017
Regie
Alexandra Sell
Buch
Alexandra Sell
Kamera
Kolja Raschke
Schnitt
Halina Daugird · Alexandra Sell · Vessela Martschewski
Darsteller
Ulrike Krumbiegel (Dr. Annebärbel Buschhaus) · Annekathrin Bürger (Dr. Irene Hanschke) · Maria Rogozina (Jolina Kuhn) · Reinhard E. Ketterer (Leiterer) · Franziska Weisz (Birgit Zernitz)
Länge
99 Minuten
Kinostart
18.01.2018
Fsk
ab 0; f
Genre
Komödie | Sportfilm
Diskussion
Was richtet einen schon etwas angegrauten Herrn wieder auf, wenn er an sich selbst zu zweifeln beginnt? Oder beruflich in eine missliche Situation geraten ist? Zumeist begegnet ein solcher Zeitgenosse in Film wie Literatur dann einer schönen jungen Frau, die ihn wieder aufrichtet. Im Falle einer älteren Frau ist eine solche Lösung eher selten. Wie bewältigt also eine 58-jährige Ärztin die Krise, dass ihr beim Abendessen ganz beiläufig die langjährige Ehe aufgekündigt wird? Wobei sie der Gatte, entgegen dem Klischee, für eine gleichaltrige Konkurrentin verlässt. Die Medizinerin besinnt sich auf einen Traum aus ihrer Kindheit, der als Rückblende immer wieder auftaucht. Darin imaginiert sie sich als Eiskunstläuferin, die sich im Licht einer applaudierenden Zuschauermen

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