The 15:17 to Paris

Drama | USA 2017 | 94 Minuten

Regie: Clint Eastwood

Am 15. April 2015 verhinderten die US-Amerikaner Anthony Sadler, Alek Skarlatos und Spencer Stone einen islamistischen Anschlag auf den TVG-Schnellzug von Amsterdam nach Paris. Das schlichte Drama rekapituliert die Lebensgeschichte der drei Soldaten, die in streng religiösen Verhältnissen aufwuchsen. In der um Authentizität bemühten Fiktionalisierung spielen die Männer sich selbst. Die Inszenierung des religiösen Erbauungsfilms konterkariert christliche Werte allerdings durch die Glorifizierung von Gewalt. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
THE 15:17 TO PARIS
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2017
Regie
Clint Eastwood
Buch
Dorothy Blyskal
Kamera
Tom Stern
Musik
Christian Jacob
Schnitt
Blu Murray
Darsteller
Spencer Stone (Spencer Stone) · Anthony Sadler (Anthony Sadler) · Alek Skarlatos (Alek Skarlatos) · Mark Moogalian (Mark Moogalian) · Isabelle Risacher Moogalian (Isabelle Risacher Moogalian)
Länge
94 Minuten
Kinostart
19.04.2018
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Drama | Thriller
Diskussion

Spencer und Alek sind die Sorgenkinder der Schule, in der insbesondere auf eine christliche Erziehung Wert gelegt wird. Unflätige Worte sind verboten, weshalb die beiden häufig beim Direktor landen oder im Flur auf Anthony stoßen, der auch zu den „schweren Fällen“ zählt. Die drei werden Freunde, über alle Rassengrenzen hinweg. Prinzipiell begegnet man sich in der behüteten Vorstadt durchaus aufgeschlossen. Dennoch macht die Lehrerin gegenüber den Müttern von Spencer und Alek eigentümliche Bemerkungen; man könne ADHS ja auch mit Medikamenten behandeln, und überhaupt seien Jungs, die von Alleinerziehenden mit dem Leben vertraut gemacht werden, in diesem Alter häufiger ein Problem. Doch die selbstbewussten Mütter kontern: „Mein Gott ist größer als alle Pillen!“ Damit ist alles gesagt. Spencer, der seine Bestimmung im Militär zu finden glaubt, ist trotz seiner kräftigen Gestalt nicht für die Fallschirm-Rettungsstaffel der Air Force geeignet und wird zu einer „niederen“ Einheit versetzt. Die Ausbildung dort ist hart, ungerecht und beinhaltet durchaus Elemente von Gehirnwäsche. Doch zuminde

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