Rebel in the Rye

Biopic | USA 2017 | 105 Minuten

Regie: Danny Strong

Spielfilm-Porträt des durch den Roman „Der Fänger im Roggen“ bekannt gewordenen amerikanischen Schriftstellers J.D. Salinger (1919-2010). Der Film konzentriert sich auf Salingers Werdegang als junger Mann, von der Loslösung von seinem jüdischen Elternhaus über das Studium und traumatische Kriegserfahrungen bis hin zum Aufstieg zum Shooting Star der US-Literaturszene. Besonderes Gewicht legt der Film auch auf die Beziehung des Autors zu seinem Lehrer und Mentor Whit Burnett. Trotz einiger eindrucksvoller Szenen und des Versuchs, biografische Details von Salinger und seiner berühmtesten Figur Holden Caulfield anspielungsreich zu verflechten, gelingt es dem Film nicht, dem Autor wirklich gerecht zu werden, weil er sich in der Darstellung des Schriftstellerdaseins zu sehr auf Stereotypen verlässt. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
REBEL IN THE RYE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2017
Regie
Danny Strong
Buch
Danny Strong
Kamera
Kramer Morgenthau
Musik
Bear McCreary
Schnitt
Joseph Krings
Darsteller
Nicholas Hoult (Jerome David Salinger) · Kevin Spacey (Whit Burnett) · Victor Garber (Sol Salinger) · Hope Davis (Miriam) · Zoey Deutch (Oona O'Neill)
Länge
105 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Biopic | Drama

Heimkino

Verleih DVD
EuroVideo (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
EuroVideo (16:9, 1.85:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Diskussion
Dies ist ein Film über die Heuchelei und die doppelten moralischen Standards der westlichen Zivilisationen, der US-amerikanischen im Besonderen. Nur vordergründig bedient sich das Drehbuch dazu der biografischen Fakten aus dem Leben des Schriftstellers Jerome David Salinger (1919‒2010). Der Autor stellt insofern ein Phänomen dar, als er in seinen ersten dreißig Jahren außerordentlich viel Welthaltiges erlebte, während die restlichen sechzig einem verinnerlichten Schreibprozess in der Abgeschiedenheit seines Anwesens in New Hampshire gewidmet waren. Wer weiß, was Salinger dort noch Bemerkenswertes über die amerikanische Gesellschaft seiner Zeit zu Papier brachte…? Die Typoskripte dieser Periode sind bis heute nahezu gänzlich unveröffentlicht. Danny Strongs Biopic „Rebel in the Rye“ (2017) behandelt aber freilich nicht jene späteren Jahre, sondern ist ein „Porträt des Künstlers als junger Mann“. Die Handlung setzt ein im Jahr 1939 mit d

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