Komödie | Deutschland 2018 | 97 Minuten

Regie: Ed Herzog

In der fünften Verfilmung der Regionalkrimis von Rita Falk wird ein niederbayerischer Dorfpolizist nach München versetzt, wo er weder in der Wohnung seines Kumpels noch in der Mordkommission richtig heimisch wird. Als im Auto seines Vaters eine Leiche gefunden wird, kehrt er deshalb nur zu gerne in sein Dorf zurück, um die Ermittlungen zu übernehmen. Routinierte Krimikomödie, die zwar Klischees weitgehend vermeidet, es aber auch nicht zu hintergründigem Charme bringt. Spielfreudig und komisch präsentiert sich erneut das hervorragende Ensemble. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2018
Regie
Ed Herzog
Buch
Stefan Betz · Ed Herzog
Kamera
Sebastian Edschmid
Musik
Martin Probst
Schnitt
Stefan Essl
Darsteller
Sebastian Bezzel (Franz Eberhofer) · Simon Schwarz (Rudi Birkenberger) · Lisa Maria Potthoff (Susi) · Eisi Gulp (Papa Eberhofer) · Siegfried Zimmerschied (Dienststellenleiter Moratschek)
Länge
97 Minuten
Kinostart
09.08.2018
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Komödie | Kriminalfilm | Literaturverfilmung

Heimkino

Verleih DVD
Constantin/EuroVideo (16:9, 1.78:1, DD5.1 dt.)
Verleih Blu-ray
Constantin/EuroVideo (16:9, 1.78:1, dts-HDMA dt.)
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Diskussion

So muss die Hölle aussehen. Es hat ja ein jeder irgendwie seine persönliche Hölle; und die Polizeiinspektion in München kommt derjenigen von Franz Eberhofer wohl ziemlich nahe. Es könnte sich bei der Mordkommission in der großen Stadt auch um ein hippes Architekturbüro handeln: Junge, modisch gekleidete Menschen stehen an weißen Tischen, gedämpftes Sprechen bricht sich in loftartigem Ambiente, stromlinienförmige Laptops runden das Bild ab. Eberhofer, der hier seine Leberkässemmel nebst Senf auspackt, wirkt wie das – staunend beäugte – Relikt einer vorsintflutlichen Vergangenheit.

„Sauerkrautkoma“, die fünfte Verfilmung eines Regionalkrimis der Bestsellerautorin Rita Falk, beginnt mit der Beförderung der Hauptfigur Franz Eberhofer. Von Niederkaltenkirchen nach München zur Mordkommission – eine steile Karriere. Er wolle

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