Dokumentarfilm | Deutschland 2018 | 135 Minuten

Regie: Volker Koepp

In acht Anrainerstaaten der Ostsee reflektiert der Film über die Schönheit des baltischen Meeres und die Gefahren, denen es ausgesetzt ist. Orchestriert von autobiografischen Erinnerungen, aber auch historischen Erfahrungen von Rousseau bis Immanuel Kant, begibt sich der Dokumentarist Volker Koepp auf eine philosophisch-emotionale Reise, die ihn über ökologische Bedrohungen, aber auch über Fragen von Krieg und Frieden nachdenken lässt. Seine Gesprächspartner sind Fischer und Landschaftsökologen, Meeresforscher und Ex-Offiziere, Lehrer, Stadtverordnete, Mütter und eine Architektin. Die einprägsamen Landschafts-und Naturbilder im Geist von Caspar David Friedrich verdichten sich bisweilen zu Metaphern für Seelen- und Weltzustände. - Sehenswert ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2018
Regie
Volker Koepp
Buch
Barbara Frankenstein · Volker Koepp
Kamera
Uwe Mann
Musik
Ulrike Haage
Schnitt
Christoph Krüger
Länge
135 Minuten
Kinostart
13.09.2018
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 14.
Genre
Dokumentarfilm
Diskussion
Die ersten Einstellungen zeigen das Meer und den Himmel, die sich am Horizont treffen. Den Vollmond, vor dem Wolken vorüberziehen. Es sind majestätische Motive, Momentaufnahmen von ewiger Schönheit und Faszination. Dann schiebt sich ein Luxusliner ins Bild, ein riesiges Schiff mit Hunderten hell erleuchteter Kabinen. Auch dieses Motiv imaginiert die Suggestion von etwas Erhabenem, und doch wirkt der auf den Wellen gleitende Vergnügungstempel wie ein künstliches Monstrum, ein gewaltiges und zugleich bedrohliches Menschenwerk, jedenfalls zutiefst ambivalent. Volker Koepp schlägt mit dieser Ouvertüre den Ton an, der sich durch den ganzen Film zieht. „Seestück“, das Pendant zu „Landstück“ (fd 43 747), porträtiert die Schönheit der Natur rund um die Ostsee und reflektiert zugleich die Gefahren, denen diese Schönheit in vielerlei Hinsicht ausgesetzt ist. Die Gesprächspartner kommen aus den acht Anrainerstaaten; er befragt sie in ihren häuslichen Umgebungen und an ihren A

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