Unser Saatgut - Wir ernten, was wir säen

Dokumentarfilm | USA 2018 | 94 Minuten

Regie: Jon Betz

Während der letzten hundert Jahre sind beim Saatgut 94 Prozent der Arten für immer von der Erde verschwunden. Der faktenreiche, höchst spannende Dokumentarfilm plädiert eindringlich für die Erhaltung der Vielfalt in der Pflanzenwelt. Dabei kombiniert er eine Fülle an Informationen über die Industrialisierung der Landwirtschaft, Gen-Technik, Pflanzengifte und Patente auf Saatgut mit Porträts von Bauern, Öko-Aktivisten und Experten. Die gelungene Montage vereint reale Bilder, Interviews, Animationen und Zeitlupen-/Zeitraffer-Aufnahmen zu einer farbenprächtig-opulenten Feier des floralen Lebens weltweit. - Sehenswert ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
SEED: THE UNTOLD STORY
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2018
Regie
Jon Betz · Taggart Siegel
Buch
Taggart Siegel · Jon Betz
Kamera
Taggart Siegel
Musik
Garth Stevenson
Schnitt
Jon Betz · Taggart Siegel
Länge
94 Minuten
Kinostart
11.10.2018
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 12.
Genre
Dokumentarfilm
Diskussion
An Dokumentarfilmen, die sich kritisch mit den Folgen der industriellen Landwirtschaft beschäftigen, besteht eigentlich kein Mangel. Auch das Geschäftsgebaren des US-Konzerns Monsanto, der weltweit mit Saatgut und Pestiziden handelt, wurde filmisch schon mehrfach beleuchtet. Das Unternehmen, seit jüngstem eine Tochter des deutschen Chemie-Riesen Bayer, kommt auch in dem Film von Taggart Siegel und Jon Betz nicht gut weg, spielt aber keineswegs die Hauptrolle. Denn in erster Linie geht es den beiden Filmemachern um ein Plädoyer für den Erhalt der Artenvielfalt in der Pflanzenwelt. Deren Bedrohung ist dramatisch,

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