Dokumentarfilm | Deutschland 2017 | 87 Minuten

Regie: Erik Lemke

Porträts von Bewohnern des „Excelsior-Hauses“, einem Wohnhaus mit über 500 Ein-Zimmer-Wohnungen in der Mitte von Berlin. Hier träumen fast alle von einem besseren Leben, drohen dabei aber an ihren Selbstverwirklichungsansprüchen zu scheitern. Mit teilweise sehr intimen Beobachtungen geht der Film Fragen nach der Zwanghaftigkeit persönlicher Veränderungsszenarien nach, bleibt aber oft zu sehr an der Oberfläche, um über den Momentaufnahmen eines Hauses und einer Stadt hinaus zu einem analytischen Gesellschaftsporträt zu werden. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2017
Regie
Erik Lemke
Buch
Erik Lemke · André Krummel
Kamera
André Krummel
Musik
Tobias Burkardt
Schnitt
Erik Lemke
Länge
87 Minuten
Kinostart
29.11.2018
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Dokumentarfilm
Diskussion

Porträts von Bewohnern des „Excelsior-Hauses“, einem Wohnhaus mit über 500 Ein-Zimmer-Wohnungen in der Mitte von Berlin. Die teilweise sehr intimen Beobachtungen fragen nach Veränderungsszenarien, verbinden sich aber nicht zum analytischen Gesellschaftsporträt.

506 Wohnungen umfasst das „Excelsior-Haus“ in der Mitte Berlins, gegenüber vom ehemaligen Anhalter Bahnhof, im Niemandsland zwischen Kreuzberg und Potsdamer Platz. Eine Wohnmaschine der besonderen Art: Hier gibt es fast nur Ein-Zimmer-Wohnungen. Wer hier einzieht, möchte bald wieder raus. Womit das Ende der 1960er-Jahre fertiggestellte 17-stöckige Hochhaus in Erik Lemkes Dokumentarfilm zur Metapher von Aufbruch und Scheitern wird.

Gemeinsam mit dem Kameramann André Krummel beobachtet Lemke, der selbst im Excelsior-Haus wohnt, seine Nachbarn. Etwa einen Escort-Boy, der vom schnellen Sex träumt, oder den Erzieher, der sich über das knappe Gehalt in seiner Branche beschwert. Ein Coaching-Unternehmen will das Label „ChangeU&

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