Kalte Füße (2018)

Komödie | Deutschland 2018 | 93 Minuten

Regie: Wolfgang Groos

Ein jugendlicher Kleinganove wird bei einem Einbruch für den Pfleger eines Schlaganfall-Patienten gehalten und zusammen mit dessen Enkelin durch heftigen Schneefall für einige Tage im prachtvollen Haus eingesperrt. Die einfach gestrickte Verwechslungskomödie setzt auf Klamauk, schale Witzchen und zotigen Humor, ist aber flott inszeniert und gefällt durch Slapstick-Einlagen. Die Schauspieler haben Spaß an ihren eindimensionalen Figuren. Allerdings fehlt der Biss und jede Form echter Grenzüberschreitung. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2018
Regie
Wolfgang Groos
Buch
Christof Ritter
Kamera
Andreas Berger
Musik
Helmut Zerlett
Schnitt
Stefan Essl
Darsteller
Emilio Sakraya (Denis) · Sonja Gerhardt (Charlotte) · Heiner Lauterbach (Raimund) · Gerti Drassl (Ingrid Metzler) · Jasmin Gerat (Sandra)
Länge
93 Minuten
Kinostart
10.01.2019
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Komödie
Diskussion

Einfach gestrickte Verwechslungskomödie um einen jugendlichen Gelegenheitsgauner, der bei einem missglückten Coup durch heftigen Schneefall mit einer angehenden Kommissarin und deren gelähmtem Onkel in einem Haus eingeschlossen wird.

Bilder eines Flugs über München leiten den Film ein. Mit der Metropole hat die Komödie von Wolfgang Groos allerdings trotzdem nichts zu tun. „Kalte Füsse“ spielt vor allem in einer abgelegenen Waldgegend auf dem Land. Dort bewohnt der reiche Rentner Raimund (Heiner Lauterbach) ein prachtvolles Herrenhaus, das mit Holzverkleidung, alten Möbeln und vielen Jagdtrophäen ausgestattet ist. Der alte Grantler begegnet seiner Umwelt seit Jahren als zynischer Menschenfeind. Man sieht, wie er den Dorfpolizisten verspott

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