Drama | Deutschland 2018 | 109 Minuten

Regie: Marcus Richardt

Eine alleinerziehende Mutter hat den Kontakt zu ihrem Sohn verloren, der sich in seinem Zimmer verbarrikadiert. Durch einen Online-Chat in einem Forum über Drachenbauen will sie sich ihm unter falscher Identität wieder annähern. Das kammerspielartige Mutter-Sohn-Drama arbeitet in konzentrierter Form heraus, welche Dynamik Beziehungen im Internet entwickeln, bei der Identität des Gegenübers im Vagen bleibt. Die Vergangenheit und das reale Leben der beiden Hauptfiguren wirken dagegen blass und unkonturiert. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2018
Regie
Marcus Richardt
Buch
Marcus Richardt · Thomas Grabowsky
Kamera
Wedigo von Schultzendorff
Schnitt
Silke Olthoff
Darsteller
Katja Riemann (Kristin Dibelius) · Nils Rovira-Muñoz (David Dibelius) · Elisa Schlott (Fiona) · Jasmin Tabatabai (Monika Picard) · Cynthia Micas (Fitnesstrainerin)
Länge
109 Minuten
Kinostart
18.04.2019
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama
Diskussion

Drama um eine alleinerziehende Mutter, die mit ihrem entfremdeten Sohn im Internet anonym einen Chat beginnt, der eine inzestuöse Dynamik entwickelt.

Eine Mutter liegt gelöst am Strand, während Vater und Sohn einen roten Drachen am Himmel schweben lassen. Danach setzen sich die beiden zu ihr aufs Handtuch. Eine glückliche Familie scheint sich versammelt zu haben. Bis sich der Mann ein weiteres Mal erhebt und zum Wasser geht. Einsam steht er davor, wie Caspar David Friedrichs „Mönch am Meer“, und sieht hinaus auf die Weite. Dann verlässt er den Bildraum entschlossen nach links. Seitdem haben die Mutter und der Sohn nie wieder etwas von ihm gehört. Er hat die Familie verlassen, ohne ein Wort des Abschieds, ohne Angabe eines Grundes.

Das Trauma wiederholt sich

Wie wirkt es sich auf die Zurückgelassenen aus, wenn bei einer Trennung alles in der Schwebe gelassen wird? Schnitt in die f

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