Head Full of Honey

Drama | Deutschland/USA 2018 | 132 Minuten

Regie: Til Schweiger

Mit Hilfe seiner zehnjährigen Enkeltochter flieht ein stark dementer Großvater von London nach Venedig, um dem Korsett seiner Kinder zu entkommen, aber auch, um noch einmal an die erfüllte Zeit anzuknüpfen, die mit seiner verstorbenen Ehefrau begann. Das US-amerikanische Remake des Erfolgsfilms „Honig in Kopf“ forciert die zuckersüße Verklärung der Demenz-Krankheit zu einer Reise ins Abenteuerland. Das schmerzliche Fehlen des im Original nuancenreicheren Hauptdarstellers führt zu einem mitunter unerträglichen Zerrbild zwischen Drama und Klamotte. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
HEAD FULL OF HONEY
Produktionsland
Deutschland/USA
Produktionsjahr
2018
Regie
Til Schweiger
Buch
Til Schweiger · Lo Malinke · Jojo Moyes
Kamera
René Richter
Musik
Martin Todsharow · Diego Baldenweg · Nora Baldenweg · Lionel Vincent Baldenweg
Schnitt
Christoph Strothjohann
Darsteller
Nick Nolte (Amadeus) · Sophie Lane Nolte (Matilda) · Emily Mortimer (Sarah) · Jacqueline Bisset (Vivian) · Matt Dillon (Nick)
Länge
132 Minuten
Kinostart
21.03.2019
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Drama | Komödie

Heimkino

Verleih DVD
Warner
Verleih Blu-ray
Warner
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Diskussion

US-amerikanisches Remake der Demenz-Dramödie „Honig im Kopf“, in der ein alter Mann mit seiner Enkelin nach Venedig flieht, um dem Korsett seiner Kinder zu entgehen und noch einmal an jene erfüllte Zeit anzuknüpfen, die mit seiner verstorbenen Ehefrau begann.

Warum nicht mal etwas wagen. Immerhin hatte die Dramödie „Honig im Kopf“ von Til Schweiger über einen Demenzkranken und seine zehnjährige Nichte die Herzen der deutschen Zuschauer erobert und sich 2014 zum erfolgreichsten Film des Jahres entwickelt. Daher lag es nahe, diesen Stoff für den US-Markt neu zu produzieren. Was bei französischen Komödien wie „Ziemlich beste Freunde“ funktioniert, könnte doch auch bei einem deutschen Remake aufgehen.

Doch der vom Erfolg verwöhnte Regisseur erlebte hier zum ersten Mal, dass ein Herzensprojekt schmerzhaft abgestraft wurde. Und zwar nicht durch die Kritik, um d

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