Biopic | USA/Großbritannien 2019 | 121 Minuten

Regie: Dexter Fletcher

Beim Treffen einer Selbsthilfegruppe bekennt der Rockmusiker Elton John seine jahrelange Abhängigkeit von Drogen und Sex und rekapituliert sein bisheriges Leben: Aus der freudlosen Kindheit und den ersten Kontakten mit klassischer Musik erwächst über die Begegnung mit dem Songschreiber Bernie Taupin und eine Reihe von Charthits der kometenhafte Aufstieg zum Superstar mit extravagantem Outfit. Rauschende Musical-Biografie über den flamboyanten homosexuellen Rockmusiker mit prächtigen Kostümen und vielen Evergreens, in der Elton Johns Lebensstationen in stilisierte Auftritte aufgelöst werden. Die in der Hauptrolle furios interpretierte One-Man-Show kreist harmonisch in ihrer eigenen Welt, in der das gesellschaftliche Außen ausgeblendet wird. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
ROCKETMAN
Produktionsland
USA/Großbritannien
Produktionsjahr
2019
Regie
Dexter Fletcher
Buch
Lee Hall
Kamera
George Richmond
Musik
Matthew Margeson
Schnitt
Chris Dickens
Darsteller
Taron Egerton (Elton John) · Richard Madden (John Reid) · Jamie Bell (Bernie Taupin) · Stephen Graham (Dick James) · Bryce Dallas Howard (Sheila)
Länge
121 Minuten
Kinostart
30.05.2019
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Biopic | Drama | Musical | Musikfilm
Diskussion

Rauschende Musical-Biografie über den flamboyanten Rockmusiker Elton John mit prächtigen Kostümen und vielen Evergreens, in der die Lebensstationen in stilisierte Auftritte aufgelöst werden.

Sogar in der Selbsthilfegruppe ist Elton John (Taron Egerton) ein echter Rocketman – einer, der ganz alleine seine Zündschnur abbrennt („burning out his fuse up here alone“) oder anders gesagt: eine Rampensau. Gleich in der ersten Szene platzt er in einem quietschorangenen, pailettenbesetzten Ganzkörperanzug mit Kopfschmuck, Flügeln und einer Strassbrille in Herzform in die Gruppensitzung hinein. „Ich bin drogenabhängig, sexsüchtig, bulemisch und shoppingsüchtig“, erklärt John, als gelte es auch im Ansammeln von Dysfunktionalität die Charts anzuführen. Als er von seiner Kindheit zu sprechen beginnt, fängt er prompt zu singen an – und das auch noch im Duett mit sich selbst als kleinem Jungen, der ihn in seine Vergangenheit führt. Die anderen Suchtkranken sind dabei nicht mehr als willkommene Sta

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