Fantasy | USA 2019 | Minuten

Regie: Kari Skogland

Eine junge Frau entdeckt die Fähigkeit, für andere unsichtbare oder zeitlich vergangene Dinge zu erkennen. Als ein junges Mädchen aus ihrem Umfeld verschwindet, kommt sie einem unsterblichen Wesen auf die Spur, das Kinder in eine surreales „Christmasland“ entführt und sich dadurch am Leben erhält. Die Fantasy-Horror-Serie nach dem gleichnamigen Roman von Joe Hill handelt von den Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens und dem Wagnis, seinen Intuitionen zu vertrauen. Dramaturgisch anfangs etwa unausgewogen, entfaltet sich die Handlung aber zunehmend differenzierter und überrascht durch einfühlsam gezeichnete Charaktere. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
NOS4A2
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2019
Regie
Kari Skogland · Tim Southam · Jeremy Webb · Stefan Schwartz
Buch
Joe Hill · Jami O'Brien
Kamera
Martin Ahlgren
Musik
Saunder Jurriaans · Danny Bensi
Schnitt
Joel T. Pashby · Cecily Rhett · Rosanne Tan · Todd Desrosiers
Darsteller
Ashleigh Cummings (Vic McQueen) · Zachary Quinto (Charlie Manx) · Ólafur Darri Ólafsson (Bing Partridge) · Virginia Kull (Linda McQueen) · Ebon Moss-Bachrach (Chris McQueen)
Länge
Minuten
Kinostart
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Fantasy | Horror | Serie

Fantasy–Horror-Serie um eine junge Frau mit besonderen Fähigkeiten und einen mysteriösen Unsterblichen, der Kinder in sein Auto lockt und an einen surrealen Ort namens „Christmasland“ entführt.

Diskussion

Vic McQueen (Ashleigh Cummings) wünscht sich nichts sehnlicher als ein normales Teenager-Leben zu führen: Freunde zu treffen, sorglos zu sein und im nächsten Jahr das College zu besuchen, vorzugsweise eines mit einem künstlerischen Schwerpunkt. Stattdessen muss sie fast täglich die ausufernden Streitigkeiten ihrer Eltern aushalten, ihrer Mutter bei deren Arbeit als Putzfrau helfen und sich auf ein bescheidenes Leben in ihrem überschaubaren Heimatort vorbereiten. „Das College ist nichts für Leute wie uns“, erklärt Vics Mutter bestimmt. Ihr Vater hingegen würde es zumindest theoretisch begrüßen, wenn Vic aufs College ginge; auf seine finanzielle Unterstützung sollte Vic aber besser nicht hoffen.

Eine Brücke ins Anderswo

Wenn Vic alles zu viel wird, nimmt sie ihr Motorrad und fährt bis zur Erschöpfung durch den Wald. Nicht selten kommt sie dabei über eine alte Brücke, die auf ihrer Seite des Waldes mit einem hölzernen Brückenhaus beginnt. Obwohl sie schon öfter das Gefühl hatte, dass in ihrem Leben nicht alles so läuft wie bei anderen Jugendlichen, überfällt sie der Gedanke, dass etwas Grundlegendes an ihr nicht normal ist, erstmals ausgerechnet im Kunstunterricht. Als sie den verwitterten Brückeneingang zeichnet, freut sich ihre Lehrerin: „Das sieht ja

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