Drama | USA 2019 | 148 Minuten

Regie: Ari Aster

Vier US-Studenten begleiten einen schwedischen Kommilitonen in seine Heimat, wo sie in seinem entlegenen Dorf die Mittsommernacht erleben wollen. Vor Ort stoßen die Besucher auf seltsam vormoderne Gegebenheiten; so sollen sie für einen bizarren Kult geopfert werden. Verhalten inszenierter, vor allem auf Atmosphäre setzender Horrorfilm, in dem der idyllische Schauplatz und das helle Licht einen harten Kontrast zum grauenvollen Geschehen bilden. Die äußerlich fröhliche Stimmung wirkt jedoch auch dem Schrecken entgegen, während die Figuren zu unsympathisch sind, um eine spürbare Anteilnahme an ihrem Schicksal zu erwecken. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
MIDSOMMAR
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2019
Regie
Ari Aster
Buch
Ari Aster
Kamera
Pawel Pogorzelski
Musik
Bobby Krlic
Schnitt
Lucian Johnston
Darsteller
Florence Pugh (Dani) · Jack Reynor (Christian) · Vilhelm Blomgren (Pelle) · Will Poulter (Mark) · William Jackson Harper (Josh)
Länge
148 Minuten
Kinostart
26.09.2019
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama | Mystery-Film

Verhalten inszenierter Horrorfilm, in dem unbedarfte US-Studenten beim Urlaub in Schweden auf ein Mittsommerfest geraten, wo sie für einen bizarren Kult geopfert werden sollen.

Diskussion

Wenige Horrorfilme dürften zuletzt so erwartet worden sein wie „Midsommar“. Er stammt von Ari Aster, dem Regisseur von Hereditary – Das Vermächtnis. Zunächst dreht sich alles um eine junge, nicht sonderlich entspannte Frau. Sie hat Probleme mit dem Alleinsein, Probleme mit der Selbstbestimmung, sie klammert sich an ihren Freund Christian, sie nervt auch dessen Freunde. „Midsommar“ erzählt vom schlimmsten Abend ihres Lebens, und das macht der Film atemberaubend ökonomisch.

Man sieht nur sie im Bild, Dani, die versucht, ihre Eltern telefonisch zu erreichen. Das klappt nicht, auch ihre Schwester meldet sich nicht am Handy. Während man zusieht, wie Dani hauptsächlich Anrufbeantworter bespricht oder Christian um Beistand hinterhert

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