Der Krieg und ich

Historienfilm | Deutschland 2019 | 240 (8x30) Minuten

Regie: Matthias Zirzow

Die achtteilige Fernsehserie erzählt in jeweils halbstündigen Episoden, wie Kinder und Jugendliche in unterschiedlichen europäischen Ländern mit dem Nationalsozialismus konfrontiert wurden und den Zweiten Weltkrieg erlebten. Eine Gratwanderung, weil die NS-Zeit kindgerecht vermittelt, aber zugleich nicht verharmlost werden soll.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2019
Regie
Matthias Zirzow
Buch
Matthias Zirzow · Maarten van der Duin · Ramona Bergmann
Kamera
Bernhard Wagner · Julia Baumann
Musik
Eike Hosenfeld · Moritz Denis · Steffen Keinke
Schnitt
Dirk Seliger · Daniel Förtsch
Darsteller
Juri Gayed (Anton) · Nils Sand Näslund (Fritjof) · Mina Christ (Sandrine) · Ruairidh Harris (Calum) · Adam Halajczyk (Romek)
Länge
240 (8x30) Minuten
Kinostart
-
Genre
Historienfilm | Serie

Die achtteilige Serie erzählt von Schicksalen während des Zweiten Weltkriegs aus der Perspektive von Kindern und Jugendlichen.

Diskussion

„Ich verstehe das nicht“, klagt der junge Anton verzweifelt, „die Nazis wollen doch, dass es den Menschen gutgeht. Aber Papa redet nur von Krieg.“ Anton ist zehn Jahre alt und Halbwaise. Mit seinen zwei jüngeren Geschwistern lebt der Junge im düster werdenden Deutschland des Jahres 1938. Sein sehnlichster Wunsch: nicht länger als Außenseiter gelten und endlich der Hitlerjugend beitreten. Doch sein Vater, der mit den Nationalsozialisten nichts zu tun haben will, verbietet es. Also fälscht der Junge dessen Unterschrift auf dem Beitrittsformular und marschiert heimlich mit den Braunhemden mit. Anton ist überglücklich. Erst allmählich wird ihm klar, dass da etwas nicht stimmt.

Diese Szene stammt aus der ersten Folge der achtteiligen Fernsehserie, die in jeweils knapp halbstündigen Episoden erzählt, wie Kinder und Jugendliche aus Europa mit dem Nationalsozialismus konfrontiert wurden und wie sie den Zweiten Weltkrieg erlebten.

Um das Thema Holocaust und Judenverfolgung für 11- bis 14-Jährige zugänglich zu machen, griffen die Autoren Matthias Zirzow, Maarten van der Duin und Ramona Bergmann überwiegend auf Tagebucheintragungen von Kindern aus sieben verschiedenen Ländern während der NS-Zeit zurück.

Kindgerecht erzählen, ohne zu verharmlosen

Die v

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