Onward: Keine halben Sachen

Animation | USA 2020 | 102 Minuten

Regie: Dan Scanlon

Zwei jugendliche Elfen-Brüder wollen ihren verstorbenen Vater für einen Tag noch einmal zum Leben erwecken. Doch der Zauber geht schief, sodass nur die untere Hälfte des Verstorbenen erscheint. Um die Wiederbegegnung mit ihrem Vater vollenden zu können, benötigen sie einen magischen Stein, was zu einer Reise mit vielen Rätseln und Abenteuern führt. Der mit viel Bildwitz erzählte Animationsfilm entwickelt sich von einem anfangs konventionellen Road Movie im fantastischen Setting zu einem hochemotionalen Drama über die Beziehung zweier Brüder, Vertrauen und Trauerarbeit. Dabei überrascht der Film vor allem in scheinbar nebensächlichen Momenten. - Ab 8.

Filmdaten

Originaltitel
ONWARD
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2020
Regie
Dan Scanlon
Buch
Dan Scanlon · Jason Headley · Keith Bunin
Musik
Jeff Danna · Mychael Danna
Schnitt
Catherine Apple
Länge
102 Minuten
Kinostart
05.03.2020
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 8.
Genre
Animation | Fantasy | Komödie | Science-Fiction

Heimkino

Verleih DVD
Walt Disney
Verleih Blu-ray
Walt Disney
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Mit viel Bildwitz erzählter Animationsfilm um zwei Elfen-Brüder, die ihren Vater für einen Tag wieder zum Leben erwecken wollen, dies aber buchstäblich nur halb schaffen.

Diskussion

Elfen und Trolle, Zyklope und Zentauren bevölkern die Kleinstadt New Mushroomton, kleine Drachen sorgen als Haustiere für Chaos: Eigentlich ist es eine durch und durch magische Welt, in der „Onward‟, der neue Animationsfilm aus dem Pixar-Studio, spielt. Aber von der Magie ist nicht mehr viel zu spüren. Wer braucht schon Licht-Zaubersprüche, wenn es Glühbirnen gibt? Welcher Zentaur muss noch durch die Straßen reiten, wenn er Auto fahren kann? Und was gibt es Angenehmeres, als einfach mal in einem Pool abzuhängen? Selbst Einhörner haben es schwer in dieser entzauberten Welt und müssen, wilden Hunden ähnlich, im Müll wühlen, um sich durchzuschlagen. Glitzer und Regenbogen waren einmal. Und so führt auch der Elf Ian das Leben eines ganz normalen Teenagers.

Ian hadert mit seinem mangelnden Selbstbewusstsein, hält wenig von seinem älteren Bruder Barley, der sein Weltwissen aus Fantasy-Rollenspielen hat, und leidet sehr darunter, dass er seinen Vater, der noch vor seiner Geburt verstorben ist, nie kennengelernt hat. An seinem 16. Geburtstag übergibt ihm seine

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