Dokumentarfilm | Deutschland 2020 | 109 Minuten

Regie: Jana Matthes

Ein in Berlin aufgewachsener junger Jude distanziert sich vom Erbe des Holocaust und plant zusammen mit zwei deutschen Freunden ein Videospiel um einen SS-Mann und ein jüdisches Mädchen, das mit den herkömmlichen Opfer-Täter-Rollen bricht. Die zunehmende Beschäftigung mit der Vergangenheit seiner Familie führt jedoch zu Zweifeln an der Angemessenheit der Idee. Der Dokumentarfilm beobachtet die Entwicklungen der Protagonisten, fällt dabei aber zunächst oft oberflächlich aus. Erst in der zweiten Hälfte wird er konzentrierter, wenn es stärker um die Familiengeschichte geht, und damit auch packender. - Ab 14.
Zur Filmkritik

Filmdaten

Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2020
Produktionsfirma
Hanfgarn & Ufer/Schramm Matthes Film/ZDF/3sat/WDR
Regie
Jana Matthes · Andrea Schramm
Buch
Jana Matthes · Andrea Schramm
Kamera
Lars Barthel · Johannes Thieme
Musik
The Notwist · Bernd Jestram
Schnitt
Julia Wiedwald
Länge
109 Minuten
Kinostart
14.10.2021
Fsk
ab 12; f
Pädagogische Empfehlung
- Ab 14.
Genre
Dokumentarfilm
Externe Links
IMDb | TMDB

Ein Dokumentarfilm über einen jungen Juden aus Berlin, der sich vom Erbe des Holocaust distanziert und mit deutschen Freunden ein tabubrechendes Computerspiel plant.

Diskussion

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren