Comicverfilmung | USA 2022 | 480 (10 Folgen & 1 Sonderfolge) Staffel 1 632 (11 Folgen & 1 Sonderfolge) Staffel 2

Regie: Jamie Childs

Serienverfilmung eines DC-Comics von Neil Gaiman: Dream, der Herr der Träume, gerät 1916 in Gefangenschaft eines britischen Okkultisten und kann erst ein Menschenleben später entfliehen. Noch geschwächt, muss er nicht nur seine eigenen Kräfte wiederherstellen, sondern das Chaos in den Griff bekommen, das seine Abwesenheit in der Traum- und in der Wachwelt verursacht hat – und dabei auch lernen, Veränderungen zuzulassen. Die von Gaiman selbst als Showrunner betreute Adaption, die in Staffel 1 Stoff aus Sammelband 1 und 2 der Comicreihe verarbeitet, begeistert wie die Vorlage nicht zuletzt durch ihren schillernden, beziehungsreichen Figurenkosmos; motivisch zusammengehalten dadurch, dass es bei allen Abwegen immer um die Conditio humana und speziell um die vielschichtigen Bedeutungen geht, die unsere Fähigkeit zu träumen für die Spezies Mensch hat. - Ab 16.
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Filmdaten

Originaltitel
THE SANDMAN
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2022
Produktionsfirma
DC Comics/DC Ent./Netflix/Phantom Four Films/The Black Corporation/Warner Bros. Television
Regie
Jamie Childs · Andrés Baiz · Louise Hooper · Mairzee Almas · Mike Barker
Buch
Neil Gaiman · David S. Goyer · Allan Heinberg · Lauren Bello · Heather Bellson
Kamera
Willy Baldy · Sam Heasman · George Steel
Musik
David Buckley
Schnitt
Jamin Bricker · Kelly Stuyvesant · Matthew Ramsey · Shoshanah Tanzer · Daniel Gabbe
Darsteller
Tom Sturridge (Traum) · Vivienne Acheampong (Lucienne) · Patton Oswalt (Matthew der Rabe) · Stephen Fry (Gilbert) · Jenna Coleman (Johanna Constantine)
Länge
480 (10 Folgen & 1 Sonderfolge) Staffel 1 632 (11 Folgen & 1 Sonderfolge) Staffel 2
Kinostart
-
Pädagogische Empfehlung
- Ab 16.
Genre
Comicverfilmung | Horror | Mystery | Serie

Serienverfilmung eines DC-Comics von Neil Gaiman: Dream bzw. Morpheus, der Herr der Träume, gerät in Gefangenschaft und muss nach seiner Flucht die Kollateralschäden, die seine Abwesenheit in der Traum- wie Wachwelt verursacht hat, in den Griff bekommen.

Aktualisiert am
25.08.2025 - 11:22:36
Diskussion

Staffel 1

 

Wir Sterblichen bestehen darauf, das, was wir im Wachzustand erleben, die „wirkliche Welt“ zu nennen, und gehen unseren Geschäften nach, als wäre diese Wirklichkeit alles, was zählt. Im Intro von „Sandman“ erinnert der Titelheld daran, wie sehr wir damit seine Machtsphäre unterschätzen. Tatsächlich lebe jeder Mensch in zwei Welten, in der wachenden Welt und in jener Welt, in die uns der Schlaf trägt. Der Sandman, auch Dream beziehungsweise Lord Morpheus genannt, Herr der Träume und Albträume und eine von sieben „The Endless“ („Die Ewigen“) genannten Wesenheiten, ist für die Gestaltung dieser Anderwelt und die Überwachung ihrer Kreaturen zuständig. Und wenn er diesen Job nicht tut, dann hat das nicht nur Auswirkungen auf die Träume, sondern auch auf die Wachwelt.

Mit diesen Auswirkungen werden es die Zuschauerinnen der Serie weidlich zu tun bekommen: Gleich in Folge 1 fällt Dream (Tom Sturridge) im Jahr 1916 in die Hände eines überambitionierten britischen Okkultisten (Charles Dance) und verbringt die nächsten Jahrzehnte in einem gläsernen Gefängnis in dessen Keller. Als ihm ca. ein Menschenleben später die Flucht gelingt, liegt die Traumwelt in Trümmern, Träume und Albträume haben sich in alle Winde zerstreut, und die Wachwelt ist gezeichnet von den Folgen mysteriöser Schlafstörungen, die viele Existenzen zerstört haben. Geschwächt von seiner Gefangenschaft, geht Dream daran, die Dinge wieder geradezurücken – und muss dabei auch lernen, Veränderungen zuzulassen und eine gewisse Bescheidenheit zu entwickeln, was seine eigene Rolle angeht.

Ein 1990er-Comic-Meilenstein

Mit der „Sandman“-Reihe bei DC-Comics schuf Neil Gaiman ab 1989 jenes Werk, das ihn international bekannt machen sollte und seinen Ruhm als einer der besten Fantasy-Autoren seiner Zeit begründete. Die Zeit war reif dafür: Art Spiegelmans „Maus“ hatte in den 1980ern einen wichtigen Impuls dafür geliefert, Comics als Kunstform respektabel zu machen (1992 sollte Spiegelman als erster Comicautor überhaupt einen Pulitzer-Preis bekommen), und bei der Kultschmiede DC sorgten neben Gaiman andere britische Autoren, allen voran Alan Moore (u.a. „Watchmen“), für eine Emanzipation von vertrauten Superhelden-Mustern. Bei der Kreation der „Sandman“-Reihe spielte Gaiman mit Versatzstücken aus dem DC-Universum, vor allem aber schwebte ihm vor, eine Fantasywelt im Stil von Robert Zelazny zu entwerfen, in der alte Mythen und die Moderne postmodern aufeinanderprallen. Ähnlich wie später in „American Gods“ oder „Good Omens“ jongliert er elegant mit unterschiedlichsten kulturgeschichtlichen Elementen, von biblischen Figuren über den heidnischen Götter-Pantheon bis hin zu William Shakespeare, und mit verschiedenen Zeit- und Wirklichkeitsebenen. Dramaturgisch gebändigt wird die Erzählfülle durch die Missionen, die Gaiman seinen Sandman verfolgen lässt; motivisch zusammengehalten dadurch, dass es bei allen Abwegen immer um die Conditio humana und speziell um die vielschichtigen Bedeutungen geht, die unsere Fähigkeit zu träumen für die Spezies Mensch hat.

Nah an der Vorlage

Wie schon bei der Adaption von „Good Omens“ fungiert Gaiman selbst als Showrunner der Serienverfilmung, und wieder gelingt es ihm, dem Stoff treu, aber nicht sklavisch ergeben zu bleiben und klug zu raffen. Die Auftakt-Staffel speist sich aus den ersten Sammelbänden der Comic-Reihe („Präludien und Notturni“; „Das Puppenhaus“): Folge 1 bis 5 kreist um Dreams Gefangenschaft und um seine Bestrebungen, danach erst seine Macht und dann das Traumreich wiederherzustellen, indem er seine verlorenen Talismane wiederbeschafft – ein Säckchen mit Traumsand, einen Helm (dessen Gasmasken-ähnliches Design an die DC-Figur Sandman angelehnt ist, wie sie ursprünglich in Comics der 1940er-Jahre auftrat) und ein Rubin-Amulett.

Folge 6 stellt einen berührenden kleinen Exkurs dar, in dem Dream in eine Art Sinnkrise verfällt und erst durch den Austausch mit zwei der schönsten Nebenfiguren der Comicreihe, seiner Schwester Death und seinem unsterblichen menschlichen Freund Hob Gadling, wieder neue Motivation findet. Und Folge 7 bis 10 kreisen schließlich um Dreams Versuche, gefährliche Folgen seiner langen Abwesenheit in den Griff zu kriegen, vor allem das Marodieren eines mörderischen Albtraums, der „Der Korinther“ genannt wird, und das Auftauchen eines sogenannten „Traumstrudels“ in Gestalt einer jungen Frau namens Rose Walker, die zwar nichts Böses will, aber das Potenzial hat, sowohl Wach- als auch Traumwelt zu zerstören.

Auch in Serienform überwiegt der Reiz des Episodischen den Sog der übergeordneten Spannungsbögen. Die große Zuneigung, die Gaiman zu seinen Geschöpfen hat, und sein warmherziger Blick, der schön übersichtliche Held-Schurke-Unterscheidungen unterläuft, finden eine Resonanz in dem ausgezeichneten Casting, das dazu beiträgt, die Comic-Figuren in der Serie zu lebensvollen Charakteren auszubauen. Kongenial ist die Besetzung der Titelrolle mit dem 1985 geborenen Briten Tom Sturridge, der nicht nur optisch bestens in den kultigen Goth-Kid-Look der Comicfigur hineinpasst, sondern (in der Originalfassung) vor allem dank seiner Stimme und seiner sehr britischen Schauspieler-Fähigkeit, mit Sprache umzugehen, so viel Würde und Grandezza entfaltet, wie es für ein unsterbliches und quasi-göttliches Wesen braucht. Die ambivalenten Seiten der Figur – ihre grundsätzliche Güte und ihr Verantwortungsbewusstsein, eine gewisse Fragilität, die aber auch in Härte bis hin zu Grausamkeit und Überheblichkeit umschlagen kann – bringt er bestens rüber.

Schurken, Raben, starke Frauen und Lucifer höchstselbst

Als Anspielpartner haben ihm Gaiman und Co. eine Reihe verdienter Darsteller:innen gegenübergestellt. So glänzt David Thewlis in der Rolle des John Dee, dem Dream sein Rubin-Amulett wieder abjagen muss: Er befreit die Rolle nahezu vollständig vom „Doctor Destiny“-Superschurkenflair, sondern rückt den Schmerz der Figur in den Mittelpunkt, die schwer an ihrer verkorksten Familiengeschichte trägt, eigentlich mit Hilfe des Rubins eine bessere, ehrlichere Welt erschaffen will, dabei aber blind dafür ist, was sie anderen Menschen antut (was wie im Comic in einer klaustrophobisch-dichten Episode anhand des Mikrokosmos eines Diners, bei dem Dee mit einer bunt zusammengewürfelten Gruppe von Leuten zusammentrifft, exemplifiziert wird). Der Komiker Patton Oswalt liefert die Stimme für Dreams Raben-Begleiter Matthew und gibt damit ein hervorragendes Gegengewicht für den melancholisch-grüblerischen Titelhelden ab.

Außerdem glänzt die Serie mit starken Frauenfiguren. Zusätzlich zu charismatischen Protagonistinnen wie Death (Kirby Howell-Baptiste) und Rose Walker (Vanesu Samunyai), die schon in den Comics angelegt sind, haben die Serienmacher dafür einige Figuren weiblich umbesetzt: Weil die DC-Figur John Constantine aus rechtlichen Gründen für die „Sandman“-Serie nicht zur Verfügung stand, gibt Jenna Coleman eine weibliche Verwandte des coolen Exorzisten, die Dream bei der Wiederbeschaffung seines Traumsandes hilft, und ist dabei alles andere als eine Notlösung. Gwendoline Christie schließlich spielt Lucifer höchstselbst (für dessen Comic-Vorbild Gaiman einst den androgynen David Bowie im Sinn hatte), mit dem Sandman sich in der Hölle auf ein Magie-Duell einlassen muss, um seinen Helm wiederzuerlangen – ein blondgelockter gefallener Engel, hinter dessen sanft-höflicher Fassade Christie sozusagen das Eis des untersten Höllenkreises durchblitzen lässt. Und Vivienne Acheampong, die aus dem Bibliothekar des Traumlands eine loyale, aber alles andere als unterwürfige weibliche rechte Hand von Lord Morpheus macht, hat schließlich entscheidenden Anteil dabei, dass dieser am Ende von Staffel 1 wichtige Lektionen lernt.

Auch wenn „Sandman“ als Effekt-Spektakel funktioniert – die visuelle Gestaltung orientiert sich eher am aktuellen Fantasy-Kino als am Stil der Comics –, liegt somit die Magie der Serie vor allem in der Begegnung mit dem wunderbarem Figuren-Kosmos. Dabei wird entwaffnend Gaimans Humanismus sichtbar: In seinen Geschichten über Götter, Dämonen und andere übersinnliche Wesen geht es letztlich immer um den Glauben an die Menschheit; um einen optimistischen, allen menschlichen Fehlern und Irrsinnigkeiten trotzenden Blick auf die Vitalität unseres irdischen Chaos und die Kräfte der menschlichen Herzen. Selbst wenn es zwischendurch direkt in die Hölle geht: Die Hoffnung, die Dante einst aus dem Inferno ausschloss, lässt Neil Gaiman für uns selbst dort nicht fahren.

 

Staffel 2

Muss man sich eine Kreatur, die ewig lebt, als glücklich vorstellen? Wenn man sich ansieht, wie lebenslustig sich die alten Griechen in ihren Mythen ihre unsterblichen Götter imaginierten, sieht es ganz danach aus. Langlebigkeit, neudeutsch „Longevity“, gehört zu den Dingen, die so begehrt sind, dass sich zuverlässig ein Bombengeschäft damit machen lässt; um wie viel begehrenswerter muss dann erst Unsterblichkeit sein!

Das Schicksal des Helden von Neil Gaimans „Sandman“-Comics und der gleichnamigen Netflix-Serienverfilmung erzählt allerdings eine andere Geschichte. Lord Morpheus alias Dream ist als einer von sieben „Endlosen“ – Gaimans postmoderner Neuinterpretation eines Götterolymps – alles andere als eine heitere Figur. Dass er seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte das Reich der Träume beherrscht, scheint ihm eher eine schwere Last auf den schmalen Schultern als ein Quell der Freude zu sein. Zwar war es dem in der Serie von Tom Sturridge in düster-blasser Gothic-Chic-Anmut verkörpertem Dream am Ende der ersten Staffel gelungen, der Gefährdungen für sich selbst, sein Traumreich und die Wachwelt Herr zu werden. Trotzdem bleibt auch in der zweiten Staffel seine Gemütslage düster.

Ein sinnvoller Schlussstrich

Und mit gutem Grund. Die neuen Folgen erzählen unter anderem davon, dass ein endloses Leben nicht zuletzt eine Gelegenheit ist, begangene Fehler sehr, sehr lange nicht zu korrigieren und ein entsprechend drückendes Maß an Reue und Bedauern anzusammeln. Und sie laufen auf die Erkenntnis hinaus, dass manche Dinge erst dann sinnhaft werden, wenn doch irgendwann ein Schlussstrich unter sie gezogen werden und Raum für Neues geschaffen werden kann.

Dass die Serie „Sandman“ mit dieser zweiten Staffel nun ihrerseits ihr Finale erreicht, mögen Fans der Comics bedauern, die gerne noch die eine oder andere Comic-Episode filmisch umgesetzt gesehen hätten. Tatsächlich ist dieses Ende aber durchaus sinnvoll. Und das weniger deswegen, weil Serienschöpfer Neil Gaiman seit 2024 durch Vorwürfe sexueller Übergriffigkeit in Misskredit geraten ist und viele Zuschauer:innen/Leser:innen seine Stoffe nun vielleicht nicht mehr unbelastet davon goutieren können. Sondern vor allem deswegen, weil die zweite Staffel es sehr überzeugend schafft, aus dem Fundus der „Sandman“-Geschichten eine in sich runde Fabel zu spinnen. Die lose, von Geschichte zu Geschichte schweifende Erzählstruktur, die noch in der ersten Staffel vorherrschte, wird in den neuen Folgen immer weiter zu einem episodenübergreifenden Drama verdichtet, das in der zweiten Staffelhälfte einem fulminanten Höhepunkt zusteuert.

Vom „Sommernachtstraum“ bis zu den Erinnyen

Dabei bedient sich der Comicstoff wieder eklektisch an der ganzen Fülle der Kulturgeschichte – der Orpheus-Mythos spielt eine Rolle, die Französische Revolution, Shakespeare und sein „Sommernachtstraum“, die nordischen Götter (insbesondere der Trickster Loki) sowie die Erinnyen, die bei Gaiman motivisch mit der dreigestaltigen Hekate verschmolzen werden. Und es tauchen zahlreiche Figuren wieder auf, die auch schon in der ersten Staffel eine interessante Rolle gespielt haben: Dreams einstige Gegnerin Luzifer (die nun auch einen Schlussstrich setzen will, und zwar unter ihre Verpflichtungen als Höllenfürstin), die coole Abenteurerin Johanna Constantine und der albtraumhafte Korinther mischen ebenso wieder mit Dreams Freund Hob Gadling  und die Traumreich-Entourage rund um die Bibliothekatin Lucienne.

Stärker im Fokus als in Staffel 1 stehen Dreams Geschwister, die anderen „Endlosen“. Denn familiäre und amouröse Beziehungen, die ganz in der Tradition der griechischen Tragödien mit schicksals- und schuldhaften Verstrickungen einhergehen, liefern generell in vielfältigen Variationen den wichtigsten erzählerischen Motor der neuen Staffel. Da geht es unter anderem um eine abenteuerliche Suche nach dem abtrünnigen Bruder Destruction, auf die Dream mit seiner labilen Schwester Delirium geht; es geht um ein Unrecht, das Dream einst seiner Geliebten, der ersten Menschenkönigin, zugefügt hat und nun sühnen muss. Und es geht um eine Neuerzählung der Orpheus-Tragödie, die den mythischen Dichter zum Sohn des Traumlords macht und für Dream in eine neue „Hamartia“ mündet, eine tragische Schuld, die in der zweiten Staffelhälfte schließlich seine eigene Existenz in Gefahr bringt. Denn ja, auch der endlose Traumlord kann sterben, wenn er die ehernen Gesetze, nach denen die Welt funktioniert, verletzt. Und vielleicht ist das letztendlich auch gut so.

Wo aus Ruinen neue Möglichkeiten wachsen

Die Lust an der Tragödie und am existenziellen Sinnieren wird dabei immer nahtlos ergänzt vom schrägen Humor des Gaiman-Universums und dem überbordenden Fabuliertrieb, der sich in der Handlung ebenso niederschlägt wie in der opulenten, detailverliebten visuellen Umsetzung. Staffel 2 ist erneut nicht zuletzt spektakuläres Fantasykino für den Heimbildschirm, wo die schnöde Wachwelt nur einen Traumsand-Wirbel entfernt ist von jenen Sphären, wo schuppige Wyvern Tore bewachen, Feenköniginnen Hof halten, Dämonen Ränke schmieden, Tiere sprechen können und aus Ruinen neue Möglichkeiten wachsen. Und auch wenn es viel ums Sterben und um die Notwendigkeit eines Schlussstrichs geht, wenn der Traumlord selbst mit dem Tod bedroht ist, wuchert in diesem Fabuliertrieb munter das Leben. Jede Geschichte mag an ein Ende kommen müssen. Aber das Erzählen hört nicht auf.

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