Das Wunder von Manhattan (1994)

Komödie | USA 1994 | 114 Minuten

Regie: Les Mayfield

Der Weihnachtsmann eines New Yorker Kaufhauses behauptet, der "echte" Santa Claus zu sein, und soll deshalb vor Gericht für verrückt erklärt werden. Schließlich siegen die Gläubigkeit der Kinder und ein "Fingerzeig Gottes" über die logischen Argumente des Staatsanwaltes, und der Nikolaus kann seiner kleinen Freundin ihre Herzenswünsche erfüllen. Eine in die Länge gezogene, humor- und spannungslose Neuverfilmung des Weihnachtsfilmklassikers von 1947. Die satirischen Seitenhiebe des Vorbildes verkommen zu plumpen, verlogenen Botschaften. Auch schauspielerisch enttäuschend. - Ab 10.

Filmdaten

Originaltitel
MIRACLE ON 34TH STREET
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1994
Regie
Les Mayfield
Buch
George Seaton · John Hughes
Kamera
Julio Macat
Musik
Bruce Broughton
Schnitt
Raja Gosnell
Darsteller
Richard Attenborough (Kringle) · Elizabeth Perkins (Dorey Walker) · Dylan McDermott (Bryan Bedford) · Mara Wilson (Susan Walker) · Joss Ackland (Victor Lamberg)
Länge
114 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 10.
Genre
Komödie

Diskussion
Wenn Hollywood die Ideen ausgehen, stürzt man sich auf die Neuverfilmung alter Erfolge. Fragt sich nur, was gewonnen ist, wenn man meilenweit hinter das Original zurückfällt. Interessant ist, daß die beiden amerikanischen Remakes, die zu Weihnachten hier ins Kino kommen, ähnliche Produktionsvoraussetzungen haben. Mit Les Mayfield wurde ein ehemaliger Dokumentarfilm-Produzent ("Hearts of Darkness. A Filmmaker's Apokalypse", fd 29 486) für die Regie gewonnen, der sich mit der albernen Komödie "Steinzeit Junior" (fd 29 744) nicht gerade vielversprechend im Spielfilm versucht hatte. "Das Wunder von Manhattan" ist nur ein (nicht mal anrührender) Film für (kindliche) Erwachsene, in dem zufällig ein Kind mitspielt. Mayfield hat das "Kunststück" fertiggebracht, das wunderbare, mit drei "Oscars" ausgezeichnete Original von George Seaton aus dem Jahre 1947 um 20 öde Minuten zu verlängern, ohne daß ihm und Drehbuch-Nachbesserer John Hughes etwas Bemerkenswertes ein

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