Bruckners Entscheidung

Biopic | Deutschland 1995 | 83 Minuten

Regie: Jan Schmidt-Garre

Philosophisches Dokumentarspiel über den österreichischen Komponisten Anton Bruckner (1824-1896) und dessen Schwierigkeiten, sich für ein Leben als Künstler zu entscheiden. Angelehnt an Kierkegaards Entweder-Oder-Kategorie thematisiert der Film menschliche Freiheit und die Notwendigkeit von Entscheidungen, ohne sich auf psychologische Erklärungen einzulassen.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
1995
Regie
Jan Schmidt-Garre
Buch
Jan Schmidt-Garre
Kamera
Pascal Hoffmann · Wedigo von Schultzendorff
Musik
Anton Bruckner · Sebastian de Iradier · Richard Wagner
Schnitt
Edith Eisenstecken · Evi Oberkofler
Darsteller
Joachim Bauer (Anton Bruckner) · Peter von Fontano (Bruckners Stimme) · Markus Ertelthalner (Bruckner als Kind) · Sophie von Kessel (Sophia) · Julia Regehr (Badeschwester Josefine)
Länge
83 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 0; f
Genre
Biopic | Musikfilm

Diskussion
Der österreichische Komponist Anton Bruckner (1824 - 1896) hat der Nachwelt ein schwieriges Werk hinterlassen, dessen späte Stücke vor allem enorme Kraft und Willen ausstrahlen. Dabei war der Linzer Schullehrer noch mit 43 Jahren "nicht mehr als ein Versprechen", der immer neue Vorwände erfand, um seiner künstlerischen Begabung nicht folgen zu müssen. Hin- und hergerissen zwischen bürgerlicher Sicherheit und der Liebe zur Musik zögerte er seit seiner Jugend eine Entscheidung hinaus, ließ sich zum Lehrer ausbilden, studierte aber insgeheim Musik, übernahm 1855 das Amt des Dom-Organisten und widmete sich ausführlich der Kompositionslehre und Instrumentation. Doch den Schritt nach Wien ans Konservatorium wagte der begnadete Orgelspieler und -improvisator erst nach ei

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren