Crossing Guard - Es geschah auf offener Straße

- | USA 1995 | 118 Minuten

Regie: Sean Penn

Nach dem Tod ihrer Tochter haben sich die Eltern getrennt: die Mutter flüchtete sich in eine neue Ehe, der Vater wartet nur auf den Tag, an dem der Mann aus dem Gefängnis entlassen wird, der seine Tochter überfahren hat, um ihn zu töten. Aber auch der Täter ist von Trauer und Schuld gezeichnet. Ein Film, der grundsätzliche Fragen nach der ethischen Grundlage der Lebensführung stellt und dabei mehrere Alternativen anbietet. Im Umgang mit den Themen verläßt er sich vorwiegend auf schwermütig-tiefsinnige Dialoge, und auch die Starbesetzung erweist sich als hinderlich und trägt zum Mißlingen des Films bei. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
CROSSING GUARD
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1995
Regie
Sean Penn
Buch
Sean Penn
Kamera
Vilmos Zsigmond
Musik
Jack Nitzsche
Schnitt
Jay Cassidy
Darsteller
Jack Nicholson (Freddy Gale) · David Morse (John Booth) · Anjelica Huston (Mary) · Robin Wright (JoJo) · Piper Laurie (Helen Booth)
Länge
118 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.

Diskussion
Eine Frau trauert um ihre Tochter, schweigend. In einer Gesprächsgruppe hört sie einem Mann zu, der davon erzählt, wen er in seiner Trauer am meisten vermißt: sich selbst. Auch ihr Ex-Mann trauert, an einem anderen Ort, aber ebenso wortkarg. Um das Denken zu verhindern, treibt er sich permanent in einer Striptease-Bar herum. Bei seinen flüchtigen Affären gibt er sich in seiner Gefühlskälte nicht einmal die Mühe, nett zu sein. Sein Leben scheint verwirkt, nur ein Ziel hat er noch. Sobald der Mann aus dem Gefängnis kommt, der vor fünf Jahren in betrunkenem Zustand seine Tochter überfahren hat, will er ihn umlegen. Als Juwelier, der er ist (und sonst nichts mehr, wie er sagt), hat er einen Waffenschein. Er versucht, seiner Ex-Frau, der Mutter, zu erklären, was er vorhat

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