Nachruf auf Václav Vorlícek

Donnerstag, 07.02.2019

Zum Tode des großen tschechischen Filmemachers (3.6.1930-5.2.2019)

Diskussion

Der große tschechische Märchenfilmer, dessen „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ Jahr für Jahr die Weihnachtstage schmückt, ist tot. In Erinnerung bleibt Václav Vorlícek aber nicht nur mit seinen charmanten Kinderfilmen, sondern auch mit skurrilen Komödien für Erwachsene, die mit leisem Spott den Alltag für Possen und Satiren plünderten.


Der tschechische Regisseur Václav Vorlícek (3.6.1930-5.2.2019) wird in Deutschland vor allem mit einem Film assoziiert: mit „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ (1973) nach dem gleichnamigen Kunstmärchen von Bozena Nemcová. Besonders zur Weihnachtszeit greifen die Fernsehanstalten gerne auf diesen Klassiker zurück; dazu gibt es in Konzerthallen gut besuchte Events, bei denen Orchester die Originalmelodien parallel zum Film live einspielen. Die Faszination dieses „Aschenbrödel“, einer Gemeinschaftsproduktion zwischen dem Prager Barrandov-Studio und dem DEFA-Studio für Spielfilme, resultiert vor allem aus der gelungenen Symbiose zwischen Sentiment und Humor, Trick und Musik: eine Klaviatur, die Václav Vorlícek meisterhaft beherrschte.

Verlässliche Weihnachtsbescherung: "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel"
Verlässliche Weihnachtsbescherung: "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel"

Geboren in Prag, studierte Vorlícek von 1951 bis

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