© image stock&people (Tacita Dean)

Über Film als Medium sprechen: Lars Henrik Gass im Gespräch mit Tacita Dean über die Zukunft des Analogfilms

Dienstag, 22.06.2021

Ein Interview über Erfolge, Bedrohungen und die Zukunft von Analogfilm

Diskussion

Die britische Künstlerin Tacita Dean, Mitglied der Akademie der Künste in Berlin, ist für ihre medienübergreifenden Arbeiten berühmt, insbesondere auch für eigenwillige 16mm-Filme. Seit einem Jahrzehnt kämpft sie entschieden für das Überleben des analogen Films als eines eigenständigen Mediums.


Lars Henrik Gass: Sie sind eine erfolgreiche Künstlerin und gelten gleichzeitig als Aktivistin für den Analogfilm. Vor ein paar Jahren haben Sie eine viel beachtete Petition zur Rettung des Analogfilms initiiert, die von Filmemachern wie Martin Scorsese, Steven Spielberg und vielen anderen unterstützt wurde. Was haben Sie erreicht?

Tacita Dean: Vor der Corona-Pandemie lief es eigentlich ganz gut. Die Website mit der Petition savefilm.org war dabei nur ein Teil dessen, was wir zur Rettung des Analogfilms unternommen haben. 2011 war das Jahr, in dem wir verstanden, dass der analoge Film in großer Gefahr ist. Mich selbst traf das sehr hart, als das Soho Film Lab in London quasi über Nacht geschlossen wurde. Ich war gerade von Berlin nach London gekommen, um die Nullkopien dreier Filme für eine Aufführung in Wien zu erstellen. Plötzlich hieß es: Wir machen keine 16mm-Filme mehr. Das war beängstigend. Mir wurde klar, dass ich diese Arbeit über die Bedeutung des Mediums Film machen musste. So wurde ich zur Aktivistin. Ich musste also nicht nur diese Arbeit machen, sondern veröffentlichte begleitend auch ein Buch über die Bedeutung des analogen Mediums im digitalen Zeitalter. Da ging es nicht nur um Film, um Künstler und Filmemacher, die mit Analogfilm arbeiten; es waren auch Schriftsteller und Musiker dabei, Neil Young zum Beispiel.

Ich habe dann das erste große Kampagnen-Event in der Turbinenhalle der Tate Modern mit der britischen Filmindustrie organisiert, um zu verdeutlichen, dass Analogfilm ein wirklich wichtiges Medium ist; wir wollten der Industrie sagen: Ihr müsst beide Medien behalten, digital und analog, weil sie beide sehr unterschiedliche Qualitäten und Arbeitsweisen aufweisen.

Das war 2012. Ich war mir aber nicht sicher, ob das alles ankam. Deshalb haben wir savefilm.org gegründet. Anfangs ging es nur um 16mm-Film, aber das weitete sich schnell zum Analogfilm an sich. Mir wurde klar, dass wir dafür unbedingt Hollywood gewinnen mussten. Damals wurde ich gerade als Künstlerin ans Getty Research Institute in Los Angeles eingeladen, um in deren Sammlungen zu arbeiten. Als ich ankam, traf ich Christopher Nolan und wir organisierten mit Kerry Brougher, dem Gründer des zukünftigen Academy Museum of Motion Pictures, ein Treffen im Getty Research Institute mit dem Titel „Reframing the Future of Film“. Jeff Clarke, der neue CEO bei Kodak, nahm daran teil, der Leiter der Academy of Motion Picture Arts and Sciences sowie verschiedene Labore, Archive und Festivals wie das Sundance Festival, die Film Society of Lincoln Center, das George Eastman House und FotoKem. Wir fragten: „Was wollt ihr gegen das Verschwinden von Analogfilm tun?“ Bei einer Veranstaltung verkündete Jeff Clarke dann öffentlich: „Wir sind bei der Bewahrung des Analogfilms dabei.“ Das war ein wichtiger Moment. Danach haben Nolan und ich „Reframing the Future of Film“ auch beim London Film Festival durchgeführt, später auch in Indien, in Mumbai.

Plakat zu "Reframing The Future Of Film", Mumbai 2018 (imago stock&people)
Plakat zu "Reframing The Future Of Film", Mumbai 2018 (© imago stock&people)

Das Wichtigste ist, die Sprech- und Denkweise zu verändern, sich zu weigern, Analogfilm als „altmodisch“ oder „überholt“ zu bezeichnen. Als Künstlerin habe ich dazu beigetragen, in der Sprache der Kunst über Film als Medium zu sprechen. Ich habe 2012 einen Artikel für die New York Times geschrieben, der dann nicht veröffentlicht wurde. Als ich mit der Redakteurin diskutierte, verwendete sie den Ausdruck „technologischer Determinismus“, was bedeutet, dass Technologien veralten und man einfach damit leben muss. Das war ein Heureka-Moment, denn ich erkannte, dass Film für mich keine Technologie ist; Film ist vielmehr ein Medium. Medien veralten nicht; Menschen schnitzen immer noch in Stein und Marmor, malen immer noch mit Ölfarben. Ein Medium kann technologische Entwicklungen überdauern, selbst wenn es auf einer industriellen Technologie basiert.

Sogar Kodak begann, das Wort vom Film als Medium zu übernehmen. In den letzten fünf Jahre ist eine gewisse Dynamik entstanden; es war nicht mehr dieser Kampf auf Leben und Tod wie zuvor. Es hat sich etwas verändert, wenn auch nicht so umfassend, wie ich mir das wünschte. Wenn man das Digitale nicht mag, gilt man als „Luddit“; man ist quasi gegen den Fortschritt. Dagegen wehren wir uns. Es gibt nicht dieses Entweder-Oder.

Aber es ist immer noch schwierig, und die Pandemie war unserem Kampf nicht gerade zuträglich. Gerade hat die ArcLight-Kinokette in Los Angeles dichtgemacht, was sehr traurig ist, da sie fast die einzige Mainstream-Kinokette war, die noch Analogfilme zeigte. Ich mache mir also wieder Sorgen.

Wer kann realistischerweise überhaupt zum Überleben des Analogfilms beitragen, wenn man bedenkt, dass es massive wirtschaftliche Interessen der digitalen Industrie gibt, Film in der analogen Form nicht fortzuführen?

Dean: Das war tatsächlich der Fall! Ich hatte gehofft, das ein wenig ändern zu können und auf eine Koexistenz hinzuarbeiten. Der Grund, warum die digitale Industrie so sehr daran interessiert war, den Analogfilm loszuwerden, bestand darin, dass die Industrie das reifere Medium nicht als Konkurrenz zum neuen haben wollte; sie mussten es loswerden, um es zu besiegen, um ihr neues Medium vollständig und schneller durchsetzen zu können. Einer meiner früheren Slogans lautete: „Film wird nicht sterben, es sei denn, er wird ermordet.“ Genau das haben sie versucht; sie haben wirklich versucht, ihn zu ermorden! Und es fast geschafft, ihn aus den Kinos zu vertreiben. Doch Chris Nolan schafft es immer noch, einige seiner Filme analog ins Kino zu bringen, und Quentin Tarantino auch; aber es ist ein Kampf! Das Labor, mit dem ich in Los Angeles arbeite, FotoKem, macht einen Film von Nolan oder Tarantino; dann wartet es auf den nächsten; alle anderen Filme, die dort gemacht werden, sind kleine Fische. Wir waren furchtbar nahe dran, den Analogfilm komplett zu verlieren; ich hoffe, dass wir nicht wieder so nahe am Abgrund sind.

Tacita Dean film installation at Tate Modern, London 2011 (imago stock@people)
Tacita Dean Film Installation at Tate Modern, London 2011 (© imago stock@people)

Im Gegensatz zu anderen Materialien und Medien, etwa Marmor, ist der Analogfilm keine natürliche Ressource. Gibt es eine Nachfrage, die einen Markt für Analogfilm unterstützen könnte?

Dean: Wir hoffen, dass Kodak einen Schub bekommen hat, weil sie etwas herstellen, das mit der Bekämpfung des Corona-Virus zu tun hat, irgendwelche pharmazeutischen Produkte; ihr Überleben ist also nicht vom Analogfilm allein abhängig. Ich weiß, dass Jeff Clarke Bildschirme fürs iPhone herstellen wollte. Sie haben auch versucht, mit Super-8 einen neuen Markt für Jugendliche wiederzubeleben; ihre Kamera war aber zu teuer und geriet in Schwierigkeiten, weshalb ich nicht weiß, ob da noch etwas passiert. Im Moment schreibt Kodak mit Film aber schwarze Zahlen; eigentlich sind es ihre anderen Produkte, die Verluste erwirtschaften. Auf Dauer braucht es aber doch wohl staatliche Unterstützung, um Analogfilm zu erhalten.

Ein anderer unserer Slogans lautete: „Film ist im Vinyl-, nicht im Endzeitalter“. Im letzten Jahr wurden in Großbritannien sogar mehr Vinyl-Schallplatten als CDs verkauft. Vinyl ist auch keine natürliche Ressource! Man muss also hoffen, dass es eine Nachfrage für Analogfilm gibt, aber es bleibt ein Kampf, ein anstrengender Kampf. Ich schneide im Moment drei Filme hier in Berlin. Einer davon ist für das Royal Opera House in London. Ich bemühe mich immer sehr, Filme an prominenten Orten als Analogfilm zu zeigen. Bei vielen gibt es ein Verständnis dafür, warum Analogfilm anders ist. Wir brauchen Leute wie Christopher Nolan, Quentin Tarantino oder Paul Thomas Anderson, um die großen Filme zu machen, aber leider ist es für die weniger bekannten Künstler viel schwieriger.

Sie finden sicherlich viele Anhänger in der Filmwelt unter den Cinephilen, aber denken Sie nicht, dass gerade die Kunstwelt dazu beigetragen hat, dass der Analogfilm so an Bedeutung verlor? Digital ist viel einfacher und billiger herzustellen und auszustellen. Das erfordert kein technisches Wissen, zumindest nicht in dem Maß, wie das für den Analogfilm nötig ist. Ich habe den Eindruck, dass es in der Kunstwelt extrem wenig Wissen über Analogfilm gibt – auch in Bezug auf historische Aspekte. Kuratoren geben sich in Ausstellungen oft keine besondere Mühe.

Dean: Sie haben Recht, aber es gibt auch hier kleine Veränderungen. Lange Zeit wurden sogar Tonband-Diaarbeiten digitalisiert. Ich bin jemand, die an Galerien und Museen schreibt, aber andere Leute müssen mir helfen. Ich kann nicht der einzige Terrier in der Branche sein. Ich war schon in Ausstellungen, in denen Werke kompromittiert wurden, weil sie Filme digitalisiert gezeigt haben. Aber ich schwöre bei Gott, dass Arbeiten auf Analogfilm immer diejenigen sind, die die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Es geht darum, die Menschen von der Wichtigkeit, von der Gravitas der eigentlichen Arbeit zu überzeugen, die in dem Medium gezeigt wird, in dem sie gemacht wurde. Der Fortschritt, den wir erreicht haben, ist, dass Museen jetzt wenigstens das Originalmedium anerkennen. Das ist ein erster Schritt. Zumindest wagen sie es nicht mehr, meine Arbeit digital zu zeigen; und sie zeigen auch Marcel Broodthaers nicht digital.

In meiner Jugend war ich damit konfrontiert, dass ich in verschiedene Ausstellungen nicht aufgenommen wurde, weil ich mich weigerte, meine Arbeit digitalisieren zu lassen. Das musste ich in Kauf nehmen. Ich wünschte, andere hätten das ebenso gemacht. Es liegt an den Künstlern, und es liegt definitiv an den Museen; es liegt aber auch an den Betrachtern, denn die Erfahrung ist komplett anders, wenn man eine Diaarbeit von Paul Thek digitalisiert zeigt; das ist einfach schrecklich. Es ist nicht richtig. In dem Moment, wo man sie richtig zeigt, denken die Menschen: Aha, richtig, das ist eine tolle Arbeit, jetzt schaue ich mir das an und verstehe es.

Ich dachte eigentlich, dass die Dinge in der Kunstwelt ein bisschen positiver verlaufen, aber in der Kunstwelt wird ja generell nicht so viel Film gezeigt. Die schlimmsten Verbrecher in diesem Bereich sind Institutionen wie das National Film Theatre in London oder Einrichtungen, die mit dem Auftrag und der Autorität ausgestattet wurden, Filme zu zeigen; sie sind diejenigen, die die Abkürzung über das Digitale nehmen: etwa das Museum of Modern Art in New York, das seine Kopien nicht mehr ausleiht. Das ist ein Problem. Wenn das MoMA keine Kopien mehr verleiht, weil es die Kosten für die Herstellung neuer Kopien nicht tragen will, und die Labore diese Art von Unterstützung nicht erhalten, dann sickert das nach unten durch.

Tacita Dean (l.) und Christopher Nolan bei der "Refraiming"-Veranstaltung in Mumbai (imago stock@people)
Tacita Dean (l.) und Christopher Nolan bei "Reframing" in Mumbai (© imago stock@people)

Glauben Sie nicht, dass es eine ganz neue Bedrohung gibt, nämlich dass das Kino selbst verschwindet?

Dean: Der Corona-Virus hat dem Kino wahrscheinlich den letzten Schlag versetzt. Ich habe einen 16-jährigen Jungen. Als wir in Los Angeles waren, gingen wir ins Kino. Er hat sich acht Stunden lang „Krieg und Frieden“ angeschaut! Durch die Institution Kino wurde er gezwungen, auf einem Platz zu sitzen und sich das anzusehen. Doch jetzt, mit dem Streaming, driftet er nach 15 Minuten in sein eigenes digitales Universum ab. Das ist, wenn überhaupt, ein Argument für das Kino. Kinder konzentrieren sich nicht mehr; wenn sie es doch tun, profitieren sie davon. Sie haben also Recht, aber es geht einfach um Beharrlichkeit und darum, Kinos durch People Power offen zu halten, indem man sie besucht, indem man darauf besteht, dass sie wieder geöffnet werden.

Das Geschenk des Kinos an die Gesellschaft ist der Zwang zur Wahrnehmung, dass man durch die Wahrnehmung eines anderen gezwungen wird, etwas anderes wahrzunehmen. Ich denke, das ist mediengeschichtlich etwas Einzigartiges. Und das ist wahrscheinlich auch ein Teil des Problems, warum man in der Kunstwelt möglicherweise Angst vor dem Kino hat, weil es in Ausstellungen eher darum geht, sich weitgehend unbeschränkt in Räumen zu bewegen, nicht?

Dean: Glauben Sie, dass die Kunstwelt den Analogfilm verleugnet? Mehr als das Kino? Ich bin mir da nicht so sicher, zumindest historisch gesehen. Ich denke, das Schlimmste war, dass das Kino so langweilig geworden ist, auch wegen des veränderten Mediums. Ich persönlich glaube, dass der Wechsel des Mediums einen großen Einfluss darauf hatte, wie unaufregend das Kino geworden ist, weil es ein Medium geworden ist, um Geschichten auf eine sehr schwerfällige und biedere Weise zu erzählen, anstatt so brillant, wie es das historisch gesehen früher getan hat. Ich glaube tatsächlich, dass das viel mit dem Mangel an Disziplin und der Schwierigkeit des Mediums zu tun hat. Jeder kann eine Digitalkamera halten; bis zu einem gewissen Grad stimmt das ja; aber eigentlich ist es komplizierter. Ich war einmal in einer Talkshow im Radio; da sprach jemand darüber, wie viel demokratischer die digitale Technik sei; jeder könne eine Digitalkamera in die Hand nehmen, deshalb sei sie nicht elitär, bla bla bla. Doch dann sprang mir ein anderer bei und sagte: Seien wir ehrlich – jeder hatte Zugang zu Bleistiften, aber nicht jeder ist Michelangelo. Ja, Film ist heute verfügbarer und mehr Menschen werden vielleicht eine Ausdrucksform im Digitalen finden, aber ist das ein gutes Argument? Ich weiß es nicht.

Ich hoffe, dass die nächste Generation es wieder in die Hand nimmt und es besser macht. Ich habe das Gefühl, dass die Jugend Hoffnung hat. Sie sind fasziniert vom analogen Medium, sie interessieren sich dafür, besonders mit Blick auf die Fotografie.

Doch sobald die Techniken, sobald das kulturelle Wissen über Film verloren gegangen ist, wird es sehr schwer, daran anzuknüpfen.

Dean: Wir werden es nicht verlieren; wir werden sehr, sehr hart daran arbeiten, es nicht zu verlieren. Wir müssen einfach die Labore behalten, die wir haben, Kodak, Orwo und andere. Wir müssen dafür sorgen, dass sie weiterhin produzieren. Jeff Clarke sagte beim „Reframing the Future of Film“-Symposium: „Ich habe ein Monopol und will es nicht; Kodak hat ein Monopol, und wir wollen es nicht.“ Wir müssen einen Markt schaffen; das ist noch nicht geschehen. Aber zumindest erkennen Menschen allmählich den Unterschied; das ist schon was.

In Schweden gibt es ein nationales Filmlabor im staatlichen Besitz; dort wurde die Verantwortung übernommen, anders als in Deutschland. Glauben Sie, dass das eine globale Perspektive für Filmlabore sein könnte?

Dean: Als wir savefilm.org gründeten, versuchten wir auch, Analogfilm von der Unesco schützen zu lassen. Wir bekamen jedoch zu hören, dass das nicht „klein“ genug sei. Sie können Käse in Frankreich schützen, aber sie werden nicht die Mittel schützen, mit denen wir ein ganzes Jahrhundert des Weltgedächtnisses dokumentiert haben! Sollten wir einen so dunklen Moment nochmals erreichen, dass Analogfilm zu verschwinden droht, müssten wir es erneut versuchen, denn ich denke nicht, dass die Welt das Risiko eingehen sollte, den Analogfilm zu verlieren. So viele Dinge wurden auf Film festgehalten! Wir sollten nicht riskieren, dass wir diese Fähigkeit, sie zu sehen, verlieren.

Tacita Dean film installation at Tate Modern, London 2011 (imago stock@people)
Tacita Dean film installation at Tate Modern, London 2011 (© imago stock@people)

Aus dem Englischen vom Autor übertragen.


Der Autor Lars Henrik Gass ist Leiter der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen, Mitherausgeber einschlägiger filmkultureller Werke und Autor der Bücher „Das ortlose Kino. Über Marguerite Duras“, „Film und Kunst nach dem Kino“ und „Filmgeschichte als Kinogeschichte. Eine kleine Theorie des Kinos“. Auf filmdienst.de erscheinen regelmäßig Essays von ihm, unter anderem

Die Düne im Foyer

Sprache der Untertanen

Die Kinokultur der Zukunft


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