Isabelle Adjani in „Bon Voyage“
Isabelle Adjani in „Bon Voyage“ (© ARP/France 2 Cinéma/France 3 Cinéma 2003)

Bon Voyage (arte)

Aufwändig inszenierte Mischung aus Historiendrama und Komödie - am 6.9., 20.15-22.05 Uhr, auf arte

Veröffentlicht am
02.09.2026 - 18:49:44
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Der angehende französische Schriftsteller Frédéric (Grégori Derangère) wird im Juni 1940 beim Einmarsch der Wehrmacht zu Unrecht verhaftet, bricht aus und flieht mit dem Mitgefangenen Raoul (Yvan Attal) in den Süden des Landes. Dort trifft er seine Jugendliebe Viviane (Isabelle Adjani) wieder, eine nunmehr bekannte Schauspielerin, die eine gewisse Mitschuld an seiner Verhaftung trifft und zu deren Verehrern auch ein Minister (Gérard Depardieu) und ein Nazi-Agent (Peter Coyote) zählen. 

Über Raoul und die Studentin Camille (Virginie Ledoyen), die ihren jüdischen Professor und dessen brisante Atomforschungen retten will, gerät er aber auch in Kontakt mit dem Widerstand.

Mit der aufwändig inszenierten Mischung aus Historiendrama und Komödie, in der das geschichtliche Umfeld lediglich Bühne für die wendungsreiche Handlung ist, knüpfte der am 1. September 2026 verstorbene Regisseur Jean-Paul Rappeneau 2003 noch einmal an frühere Erfolge an. Der Film unterhält insbesondere durch einige Sequenzen, in denen er zu parodistischen Höhenflügen ansetzt. - Ab 16.

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