Alexandra Maria Lara in "Eat Pray Bark" (© Stephan Rabold / Netflix)

Neu bei Netflix im April 2026

Von der deutschen Komödie "Eat Pray Park" bis zu Staffel 2 von "Beef": Ein Überblick über Film- und Serienneustarts

Veröffentlicht am
27.03.2026 - 13:28:19
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Es wird tierisch: Mit „East Pray Bark“ startet Netflix im April eine deutsche Hunde-Komödie, in „Thrash“ spült eine Sturmflut hungrige Haie in einen Küstenort, und in „Eine Gorilla-Story erzählt von David Attenborough“ geht es um die Beziehung des britischen Tierfilmers zu einer ganz besonderen Gorilla-Familie. Eine Vorschau auf neue Filme & Serien.

 

Hunde gehen immer! Schon zu Stummfilmzeiten, als zum Beispiel Charlie Chaplin in „Ein Hundeleben“ (1918) einen treuen Vierbeiner an der Seite hatte, mischten sie auf den Kinoleinwänden mit; und mittlerweile sind Filme über Mensch-Hund-Beziehungen längst eine Art eigenes Subgenre, das mal komödiantisch (wie zuletzt zum Beispiel in „Merv“), mal abenteuerlich-dramatisch (wie in „Arthur der Große“) daherkommt. In Deutschland, wo jeder fünfte Haushalt sich das Leben mit mindestens einem Hund teilt, ist das nicht anders. Das neue deutsche Netflix-Original Eat Pray Bark“, das am 1. April startet, bereichert das Hundefilm-Genre um eine weitere Komödie über menschlich-tierische Missverständnisse. Der Film von Regisseur Marco Petry kreist um mehrere Hundehalter:innen (verkörpert unter anderem von Alexandra Maria Lara und Devid Striesow), die bei einem prominenten Hundetrainer und Tierversteher einen Intensivkurs in den Tiroler Bergen gebucht haben, um besser mit ihren Tieren klarzukommen. Dabei stellt sich bald heraus, dass es weniger die Hunde sind, die Verhaltensprobleme haben, sondern eher die Zweibeiner.

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Ein Gorilla-Langzeitporträt

Einen weiteren filmischen Blick auf Mensch-Tier-Beziehungen liefert ab 17. April die Naturdoku „Eine Gorilla-Story erzählt von David Attenborough“, in der der britische Tierfilmer und Naturforscher von seiner Begegnung mit einem besonderen Berggorilla in Ruanda berichtet und dabei in die eigene Geschichte als Dokumentarist zurückblickt: Bereits in den 1970er-Jahren, als Attenborough an der mittlerweile legendären Serie „Life on Earth“ arbeitete, entstanden seine ersten Aufnahmen eines damals dreijährigen Gorilla-Männchens, aus dem später ein mächtiger Silberrücken und Oberhaupt eines eigenen Familienverbands werden sollte.

Um David Attenboroughs Begegnungen mit Berggorillas geht es in der Doku "Eine Gorilla-Story erzählt von David Attenborough"
Um David Attenboroughs Begegnungen mit Berggorillas geht es in der Doku "Eine Gorilla-Story erzählt von David Attenborough" (© Nature Picture Lib/John Sparks)

 

Die Netflix-Doku schlägt den Bogen von dieser ersten, für Attenboroughs Karriere als Tierfilmer wichtigen Begegnung bis in die Gegenwart zu den Lebensbedingungen, denen sich die Sippschaft des Gorillas heute stellen muss. Regie bei dem Film führt James Reed, dessen Netflix-Doku „Mein Lehrer, der Krake“ 2021 mit einem „Oscar“ geehrt wurde.

Tödliche Konfrontationen Mensch-Hai und Mensch-Mensch

Und es geht tierisch weiter: Nicht nur Hunde gehen im Kino immer, sondern auch Haie – je bissiger, desto besser! Netflix hat das Hai-Horror Genre zuletzt unter anderem mit dem französischen Film „Im Wasser der Seine“ bedient und legt nun ab 10. April mit der australisch-amerikanischen Koproduktion „Thrash“ nach. Regisseur Tommy Wirkola liefert ein Creature Feature, in dem eine kleine Küstenstadt erst von einem Orkan und einer durch diesen ausgelösten Überflutung und dann von hungrigen Haien heimgesucht wird: Mit den Wassermassen sind auch einige der Raubfische in den Ort gelangt und gehen nun daran, die Bewohner zu dezimieren. Anders als im Alligatoren-Horrorfilm „Crawl“, der ein ähnliches Sujet bediente, sich aber weitgehend auf den Überlebenskampf einer Protagonistin konzentrierte, ist es hier eine Gruppe unterschiedlicher Figuren, deren Schicksale der Film verfolgt.

Charlize Theron wird gejagt: "Apex"
Charlize Theron wird gejagt: "Apex" (© Netflix/Kane Skennar)

 

Neben dem Norweger Tommy Wirkola versorgt im April auch der spanisch-isländische Regisseur Baltasar Kormákur Netflix mit einem neuen Spannungsstoff. In seinem Film „Apex“, zu sehen ab 24. April, könnten theoretisch auch wilde Tiere eine Bedrohung für die Protagonistin (Charlize Theron) darstellen, da der Film in der Wildnis eines Nationalparks spielt, doch stattdessen geht es darin um die bittere Erkenntnis, dass die größte Bedrohung für den Menschen immer noch andere Menschen sind. Therons Figur, die eigentlich zum Kajakfahren in den Nationalpark gekommen ist, trifft auf einen jungen Mann (Taron Edgerton), der sich als gefährlicher Psychopath entpuppt und sie zwingt, ein perfides Spiel mitzuspielen: Er gibt der Frau einen Vorsprung und macht sich dann einen Spaß daraus, sie wie ein Beutetier zu jagen. Wobei Zuschauer, die Theron in „Mad Max: Fury Road“ oder den „The Old Guard“-Filmen als knallharte Kämpferin gesehen haben, ahnen dürften: Da hat er sich eventuell die Falsche ausgesucht.

Jede Menge neuer Ärger

Um die fatale Neigung des Homo sapiens, seinesgleichen jede Menge Ärger zu machen, ging es 2023 in der preisgekrönten A24-Serie „Beef“, in der sich aus einer an sich alltäglichen Zankerei eine immer weiter eskalierende Fehde zwischen den unter anderem von Steven Yeun gespielten Protagonisten entwickelte. Am 16. April folgt nun eine zweite Staffel der Serie, die allerdings nicht den Stoff aus Staffel 1 fortsetzt, sondern das Konzept eines sich hochschaukelnden Konflikts anhand einer neuen Story mit neuen Figuren wieder aufgreift. Gespielt werden die Streithähne in der Fortsetzung unter anderem von Oscar Isaac und Carey Mulligan.

"Beef" wird mit neuer Story udn neuen Figuren fortgesetzt
"Beef" wird mit neuer Story udn neuen Figuren fortgesetzt (© 2026 Netflix, Inc.)

 

Auf Serienfans wartet bei Netflix im April außerdem noch eine Erweiterung des „Stranger Things“-Franchise, und zwar in Form einer Animationsserie: Stranger Things: Tales From '85kreist einmal mehr um die Kids aus dem US-Städtchen Hawkins, die den Fans durch die Realserie ans Herz gewachsen sind, und konfrontiert sie im Winter 1985 mit neuen Kreaturen und Schrecken, denen sie mit Mut und Zusammenhalt entgegentreten müssen.

 

Die Netflix-Neustarts im Überblick

  1. April

Eat Pray Bark

El último gigante

Podlachien – Alle für eine

 

  1. April

Aget From Above (Serie)

Alkhallat+: The Series

Sins of Kujo (Serie)

The Ramparts of Ice (Serie)

XO, Kitty - Staffel 3 (Serie)

 

  1. April

Bloodhounds (Serie)

Clans - Staffel 2 (Serie)

Fühlt ihr meine Stimme?

Knokke Off: Staffel 3 (Serie)

 

  1. April

Bandi - Unter Geschwistern (Serie)

Big Mistakes (Serie)

Transformers One

 

  1. April

Thrash

Neuer Hai-Horror: "Thrash"
Neuer Hai-Horror: "Thrash" (© 2026 Netflix, Inc)

 

  1. April

Noah Kahan: Out of Body (Doku)

 

  1. April

Crooks - Staffel 2 (Serie)

 

  1. April

Das Gesetz nach Lidia Poët - Staffel 3 (Serie)

Made With Love (Serie)

The Middle - Staffel 1-9 (Serie)

 

  1. April

Beef - Staffel 2 (Serie)

Ronaldinho: The One and Only (Doku-Serie)

 

  1. April

Eine Gorilla-Story erzählt von David Attenborough (Doku)

Machos alfa – Staffel 5 (Serie)

 

  1. April

Joker: Folie à Deux

Lilly und die Kängurus

 

  1. April

Unchosen (Serie)

 

  1. April

Santita (Serie)

Smile 2: Siehst du es auch?

Sold Out on You (Serie)

This Is a Gardening Show (Doku-Serie)

 

  1. April

Running Point – Staffel 2 (Serie)

Stranger Things: Tales From ’85 (Animationsserie)

Neue animierte Abenteuer für El und Co.: "Stranger Things: Tales From '85"
Neue animierte Abenteuer für El und Co.: "Stranger Things: Tales From '85" (© Netflix)

 

  1. April

Apex

Teen Lover

 

  1. April

Straight to Hell (Serie)

 

  1. April

Bonjour Agneta

 

  1. April

Man on Fire (Serie)

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