In den späten 1970er-Jahren übernahm Stasi-Chef Erich Mielke die Kontrolle über den DDR-Fußball, um seinen Lieblingsverein, den Berliner Fußball Club Dynamo (BFC), an die Spitze der DDR-Oberliga zu bringen. Mit durchschlagendem Erfolg: Seine Kicker holten zehnmal hintereinander die Meisterschaft – dank fieser Manipulationen und unverhohlenem Druck. Der Film beleuchtet, wie die Stasi den Fußball als Werkzeug der Macht nutzte und dabei das Leben von Spielern, Trainern und Fans beeinflusste.
Interessant ist auch, dass die Fans den verhassten „Stasi-Verein“ BFC auf ihre Weise zu nutzen wussten, indem sie Mielke im Stadion verhöhnten, als Hooligans die Konfrontation mit den Ordnungskräften suchten, dem Spiel ostentativ den Rücken zukehrten oder schließlich sogar dem Stadion fernblieben.
Die sporthistorische Dokumentation von Arne Birkenstock rekonstruiert die Manipulationen hinter diesen Erfolgen und legt die Methoden der Stasi im Fußball offen. Dabei bedient er sich streckenweise auch des Duktus moralischer Entrüstung, auf welchen die informative und streckenweise auch recht unterhaltsame Recherche gut hätte verzichten können. - Ab 14.
Eine unselige Verflechtung von Sport und Politik: In den späten 1970er Jahren übernimmt Stasi-Chef Erich Mielke die Kontrolle über den DDR-Fußball, um seinen Lieblingsverein, den BFC Dynamo, an die Spitze der DDR-Oberliga zu bringen. Durch Manipulationen und Druck gewinnt der Club zehn Meistertitel in Folge. Der Dokumentarfilm beleuchtet, wie die Stasi den Fußball als Werkzeug der Macht nutzte und dabei das Leben von Spielern, Trainern und Fans beeinflusste. - Ab 14.