Noch einmal geht es ins Berlin der Weimarer Republik als brodelnde Metropole der extremen Spannungen und Gegensätze: Rausch und Glamour, Musik, Kunst und Kultur, aber auch Arbeitslosigkeit und tiefe Armut, politischer Extremismus und die perfiden Netzwerke rücksichtsloser Verbrecher. Mit dieser Mischung gelang Tom Tykwer, Achim von Borries und Henk Handloegten als den Schöpfern von „Babylon Berlin“ ein internationaler Erfolg im Serienbereich, an den die folgenden Staffeln anknüpfen konnten. Mit der 5. Staffel gelangt diese aufwändige Serie nun allerdings an ein Ende, was erzählerisch mit dem Ende der Weimarer Republik zusammenfällt.
Denn die Handlung ist nunmehr im Jahr 1933 und bei der Machtübernahme der Nazis angekommen. Die Ermittler Gereon Rath (Volker Bruch) und Charlotte Ritter (Liv Lisa Fries) bekommen es in dieser dunklen Zeit mit einer Mordserie an ehemaligen Frontsoldaten zu tun. Zudem entdeckt Charlotte beim Berliner Presseball einen Mordverdächtigen unter den Gästen: der Arzt Dr. Forster (Ulrich Noethen) wird verdächtigt, seine Sprechstundenhilfe erwürgt zu haben. Doch wie sich herausstellt, ist der Mediziner im Besitz frappanter Geheimnisse aus seiner Zeit als Lazarettarzt im Ersten Weltkrieg, die einen besonderen Patienten betreffen – niemand anderen als Adolf Hitler (Clemens Schick). Auch Gereon Rath und Charlotte Ritter geraten in Gefahr. – Ab 14.