Man nannte ihn Hombre

Western | USA 1966 | 98 (Orig. 110) Minuten

Regie: Martin Ritt

Arizona 1880: Ein unter Apachen aufgewachsener Weißer gerät mit einer Reisegesellschaft in die Hände von Banditen, die das erschwindelte Geld eines Indianer-Agenten erbeuten wollen. In blutigen Auseinandersetzungen opfert er sein Leben für die Frau dieses Gentleman-Gauners. Ein spannender, psychologisch gut aufgebauter und hervorragend fotografierter tragischer Western, der mehr Wert auf die innere Spannung von Charakteren und Dialogen legt als auf äußere Effekte. Unter Vermeidung einer genreüblichen Idyllisierung verdichtet der Film die Ereignisse zu einer unsentimentalen, bestürzend realistischen Studie über menschliche Verhaltensweisen. (Die im Februar 1995 erstmals vom Fernsehen ausgestrahlte vollständige Fassung beinhaltet vier insgesamt 13 Minuten lange Sequenzen, in denen es um die Beziehungen zwischen Mann und Frau geht. In der DDR wurde eine Schwarz-weiss-Fassung gezeigt.) - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
HOMBRE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1966
Regie
Martin Ritt
Buch
Irving Ravetch · Harriet Frank jr.
Kamera
James Wong Howe
Musik
David Rose
Schnitt
Frank Bracht
Darsteller
Paul Newman (John Russel) · Fredric March (Alexander Favor) · Diane Cilento (Jessie Brown) · Richard Boone (Cicero Grimes) · Cameron Mitchell (Braden)
Länge
98 (Orig. 110) Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Western | Literaturverfilmung
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