Frau im Mond

Science-Fiction | Deutschland 1928/29 | 155 (TV) Minuten

Regie: Fritz Lang

Langs klassischer Stummfilm. Die Theorie eines Wissenschaftlers, daß auf dem Mond reiche Goldvorkommen lagern, zieht nicht nur seinen Freund, den Erbauer eines Raumschiffes, an, sondern auch den Vertreter eines Konsortiums, das die Goldwirtschaft der Erde kontrolliert. Er erpreßt seinen Mitflug. Als sich die Annahme des Wissenschaftlers bewahrheitet, kommt es zu einem dramatischen Konflikt. Der Wirtschaftsvertreter stirbt im Zweikampf, kann zuvor aber das Raumschiff so beschädigen, daß es nicht alle Überlebenden befördern kann. Um seinen Freund und dessen Verlobte zu retten, opfert sich der Ingenieur. Doch die Frau hat erkannt, daß sie sich für den falschen Mann entschieden hat; heimlich bleibt auch sie auf dem Mond zurück. Auch wenn viele utopische Vorstellungen des Films heute naiv erscheinen, verblüfft der Ideenreichtum. Technischer Berater dieses phantastischen Abenteuerfilms war Hermann Oberth, der "Vater der Weltraumfahrt". (Langs Werk wurde vom ZDF 1969 in zwei Teilen mit insgesamt 155 Minuten Länge ausgestrahlt; die Kino-Neufassung hat eine Länge von 91 Minuten, die Videoversion dauert 113 Minuten.) - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
1928/29
Regie
Fritz Lang
Buch
Thea von Harbou · Fritz Lang
Kamera
Curt Courant · Otto Kanturek · Oskar Fischinger · Konstantin Tschetwerikow
Musik
Peter Igelhoff · Hans Conzelmann · Delle Haensch · Willy Schmidt-Gentner
Darsteller
Willy Fritsch (Wolf Helius) · Gustav von Wangenheim (Ingenieur Hans Windegger) · Gerda Maurus (Stud.ast. Friede Velten) · Fritz Rasp (Walt Turner) · Klaus Pohl (Prof. Georg Manfeld)
Länge
155 (TV) Minuten
Kinostart
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Science-Fiction | Abenteuer | Literaturverfilmung

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