Batman & Robin (1997)

Science-Fiction | USA 1997 | 125 Minuten

Regie: Joel Schumacher

Batman, der nächtliche Bewahrer der Ordnung von Gotham City, muß sich mit zwei neuen Schurken auseinandersetzen, die gemeinsame Sache machen: Mr. Freeze, der die Stadt einfrieren, und Poison Ivy, die die Menschheit zugunsten der Natur auslöschen will. Bösewichter und Nebenfiguren drängen diesmal Batman samt alter ego Bruce Wayne aus der Position der Hauptrolle hinaus; in episodischer, gleichwohl stringenter Form werden ihre Taten geschildert, in denen das Actionelement überwiegt, die Tragik gerade des Bösen aber besonders Gewicht erhält. In der aufwendigen Ausstattung einerseits an die 30er-Jahre-Comics angelegt, andererseits genährt aus Stilzitaten von Gotik über Futurismus bis zum 70er-Jahre-Chic, was eine eindeutige Utopie zu verneinen scheint. Wortwitz und wohldosiertes Tempo sorgen durchaus für Unterhaltungswert. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
BATMAN & ROBIN
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1997
Regie
Joel Schumacher
Buch
Akiva Goldsman
Kamera
Stephen Goldblatt
Musik
Elliot Goldenthal
Schnitt
Dennis Virkler
Darsteller
Arnold Schwarzenegger (Dr. Victor Fries/Mr. Freeze) · George Clooney (Bruce Wayne/Batman) · Chris O'Donnell (Dick Grayson/Robin) · Uma Thurman (Dr. Pamela Isley/Poison Ivy) · Alicia Silverstone (Barbara Wilson/Batgirl)
Länge
125 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Science-Fiction | Fantasy

Heimkino

Verleih DVD
Warner (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Nach zwei düsteren, monumentalen Visionen, mit denen Regisseur Tim Burton die in den 30er Jahren enstandenen "Batman "-Comics von Bob Kane fürs Kino wiederentdeckt hat, nimmt sich nun auch Joel Schumacher bereits zum zweiten Mal des als Fledermaus verkleideten Helden an. Sein "Batman Forever" (fd 31 471) war eine Achterbahn für die Sinne, ein atemloses, groteskes Spektakel, das zwar tausend Ideen beinhaltete, eine einheitliche Vision aber vermissen ließ. In "Batman & Robin" behält Schumacher das einmal eingeschlagene Tempo bei, überhöht aber die Vielfalt zum Konzept. Batman selbst mußte dabei zurückstecken: gegenüber der schillernden Präsenz und der charakterlichen Komplexität der Bösewichter verblaßt seine Figur, deren stetige Verwandlung vom Millionär zum nächtlichen Retter und deren psychologische Ursachen bereits in den vorangegangenen Filmen abgehandelt wurden. Das Einstellen der Batman-Rolle in ein gleichstarkes Figurenensemble ist auch als Tribut an die Popularität der übrigen Darsteller zu sehen - schließlich wird Batman vom erst jüngst zum Star aufgestiegenen George Clooney gespielt, dessen

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