Neue Freiheit - Keine Jobs

- | Deutschland 1997 | 81 Minuten

Regie: Herbert Achternbusch

Der obdachlose "Lebenskünstler" Hick fordert auf dem Münchner Marienhof den Regierungswechsel in Bonn und erhält von der bayerischen Polizei Unterstützung. Ein von Herbert Achternbusch gewohnt skurril erdachtes Kunstfilm-Unikat voller grotesker Manierismen und lakonischer Dialoge, in dem bekannte Theatergrößen in viel zu kleinen Uniformen Unsinn reden und Steinzeit-Menschen der Evolution eine Absage erteilen. Weniger ein politisches Pamphlet als ein verspielter Achternbusch-Streich, mit dem der Regisseur sein Gesamtkunstwerk um eine Arabeske erweitert. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
1997
Regie
Herbert Achternbusch
Buch
Herbert Achternbusch
Kamera
Michael Wagner
Schnitt
Micki Joanni
Darsteller
Herbert Achternbusch (Hick) · Dieter Dorn (Polizist) · Georg Ringsgwandl (1. Polizist) · Jörg Hube (2. Polizist) · Axel Milberg (3. Polizist)
Länge
81 Minuten
Kinostart
-
Fsk
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.

Diskussion
Hick ist wieder da. Herbert Achternbuschs ewiges Alter ego streunt frühmorgens in blauer Lederjacke über den Münchner Marienplatz, als ihm ein Ordnungshüter in tiefstem Sächsisch in Ohr säuselt: „Helmut Kohl ist an allem schuld.“ Wie es dem weißhaarigen Stadtindianer gelingt, mit dieser nackten Wahrheit umzugehen und das Kanzler-Problem ohne Blutvergießen, aber mit Hilfe der bayerischen Polizei zu lösen, davon handelt – unter anderem – Achternbuschs 27. Film: ein gewohnt skurriles Kunstfilm-Unikat voller grotesker Manierismen und lakonischer Dialoge, die zwischen Banalität und vertrackter Absurdität lustvoll Achternbuschs Privatuniversum durchmessen und dabei neben Kopfschütteln und Heiterkeit auch ein paar nachden

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