Shakespeare in Love

Biopic | USA/Großbritannien 1998 | 124 Minuten

Regie: John Madden

Der junge William Shakespeare leidet unter einer Schreibblockade, die schlagartig verschwunden ist, als er sich in eine junge Adelige verliebt. Ebenso tempo- wie geistreiche romantische Komödie, die sich die mangelnden biografischen Kenntnisse über Shakespeares Anfänge zunutze macht, um eine witzige, anspielungsreiche Spekulation über die Entstehung von "Romeo und Julia" zu entfalten. Herausragende Darsteller, ein kongeniales Drehbuch und die entschlossene Inszenierung verbinden sich zu einem fulminanten filmischen Feuerwerk, das als augenzwinkernde Satire auf den Filmbetrieb, aber auch als intelligente Reflexion über den Wirklichkeitsgehalt von Fiktionen gelesen werden kann. Dabei werden ebenso Fragen nach den fließenden Grenzen der Geschlechteridentität aufgeworfen. - Sehenswert ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
SHAKESPEARE IN LOVE
Produktionsland
USA/Großbritannien
Produktionsjahr
1998
Regie
John Madden
Buch
Marc Norman · Tom Stoppard
Kamera
Richard Greatrex
Musik
Stephen Warbeck
Schnitt
David Gamble
Darsteller
Joseph Fiennes (Will Shakespeare) · Gwyneth Paltrow (Viola De Lesseps) · Geoffrey Rush (Philip Henslowe) · Tom Wilkinson (Hugh Fennyman) · Colin Firth (Lord Wessex)
Länge
124 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 14.
Genre
Biopic | Komödie | Liebesfilm | Historienfilm

Heimkino

Die umfangreiche Special Edition beinhaltet u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs, eine Kurzdokumentation über die Kostümdesignerin sowie ein Feature mit nicht verwendeten Szenen.

Verleih DVD
Universal (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./ DS dt.)
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Diskussion
Es geht zu wie bei Shakespeare, handelt von Shakespeare, ist „Shakespeare“ pur: In John Maddens sprühender Komödie über das Leben des englischen Klassikers vereinen sich historische Daten, literarische Motive und moderne Interpretationen so lustvoll zu einer intelligenten Fiktion, daß man sie ohne Umschweife dem Federkiel der Hauptfigur zuschreiben könnte. Diese hockt im Frühjahr 1594 mit tintenverschmierten Fingern und dunklen Ringen unter den Augen in einem kargen Londoner Verschlag und bringt bis aufs Autogramm keine Zeile zu Papier. Während sich der Besitzer des „Rose“-Theaters unter Verweis auf Shakespeares neues Projekt „Romeo und Ethel, die Piratentochter“ nur mühsam seiner Gläubiger erwehren kann, leidet der Autor an der berüchtigten „Schreibblockade“. Der Seelendoktor, den der depressive Dichter zu Rate zieht, kommt der Schaffenskrise schnell auf die Spur: Eine Muse muß her. Daß er diese ausgerechnet in der jungen, theaterbesessenen Lady Viola De Lesseps findet, sprengt nicht nur die Blockaden in seinem Kopf. Getrieben vom Verlangen, selbst auf der Bühne zu stehen, verkleidet sich der adelige Wildfang als Knabe und spricht für die Rolle des Romeo vor. Shakespeare ist elektrisiert und verfolgt den Jüngling auf d

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