Jenseits der Träume

- | USA 1998/99 | 100 Minuten

Regie: Neil Jordan

Eine Illustratorin von Märchenbüchern wird in ihren Albträumen von der Vision eines Serienkillers heimgesucht und muss sich nach dem Tod ihrer Tochter der Konfrontation mit dem Mörder stellen. Psychothriller, der zwar mit vielen liebevollen Details aufwartet, letztlich aber an der mangelnden Psychologisierung der Hauptfigur scheitert. Thematisch überfrachtet, mangelt es dem Film vor allem an einer überzeugend entwickelten atmosphärischen Spannung, sodass letztlich nur Einzelszenen und die exquisite Kameraarbeit überzeugen. (O.m.d.U.)

Filmdaten

Originaltitel
IN DREAMS
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1998/99
Regie
Neil Jordan
Buch
Bruce Robinson · Neil Jordan
Kamera
Darius Khondji
Musik
Elliot Goldenthal
Schnitt
Tony Lawson
Darsteller
Annette Bening (Claire Cooper) · Aidan Quinn (Paul Cooper) · Stephen Rea (Dr. Silverman) · Robert Downey jr. (Vivian Thompson) · Paul Guilfoyle (Jack Kay)
Länge
100 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f

Heimkino

Verleih DVD
Universal (16:9, 1.78:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Neil Jordan ist ein bemerkenswerter Regisseur. Bemerkenswert genial zumeist – manchmal aber auch bemerkenswert uninspiriert. Jordan läuft offenbar immer dann zu Höchstform auf, wenn er in seiner irischen Heimat oder in Großbritannien dreht. Filme wie „The Crying Game“ (fd 29 948) oder „Miracle – Ein geheimnisvoller Sommer“ (fd 29 051) bestechen durch eine unprätentiöse und humorvolle Erzählweise und sorgfältig gezeichnete Charaktere. Wie viele seiner Hollywood-Arbeiten lässt „Jenseits der Träume“ genau diesen „Jordan-Touch“ vermissen. Dabei ist die Geschichte keineswegs uninteressant: Claire Cooper, Illustratorin von Märchenbüchern, wird von Albträumen geplagt, in denen sie bruchstückhaft miterlebt, wie ein Serienkiller kleine Mädc

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